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Epidemien
#51
Vom gemütlichen Kaffeehäuschen geht es nun leider zurück in die düstere Epidemie-Aussenwelt :zwinker:

Wolfsläuferin schrieb:Diese Verbitterung und der immer noch vorhandene Glaubenssatz, nicht zu vertrauen, lassen mich solche Urteile fällen.

Danke, dass du mich erinnert hast, dass ich unbedingt an meinen Glaubenssätzen arbeiten muss.

Ich gebe immer gerne gute Ratschäge, sollte aber vielleicht bei mir anfangen, was zu ändern.

Es tut mir wirklich sehr leid zu hören, was du und dein Mann all die Jahre durchmachen musstet. Und ich habe grossen Respekt vor euch, wie ihr trotz diesen Widrigkeiten eure Hoffnung und euren Kampfgeist nicht aufgegeben habt und euren Weg gefunden habt, souverän damit umzugehen. Ich weiss nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen würde. Unter diesen Umständen kann ich deine lang anhaltenden Groll-Gefühle aus eurer persönlichen Sicht schon etwas nachvollziehen. Und überhaupt: ich möchte da gar nicht den Eindruck erwecken, dass ich vollkommen frei von solchen Groll-Gefühlen wäre. Auch mich bringen manchmal Ungerechtigkeiten, Zerstörung durch Gier usw. total aus der Fassung.

Doch ich aktiviere dann relativ schnell in meinem Denken eine Art "Korrektur-Programm". Will heissen: ähnlich wie ich dir betreffend Pharmaindustrie erzählt hatte, mache ich mir in solchen Situationen immer wieder bewusst, dass es auf unserer Welt grundsätzlich nicht Gut und Böse gibt (da ist Seth eigentlich auch sehr deutlich). Unsere Welt besteht vielmehr aus, nennen es wir mal: unzähligen "Grautönen" im Spektrum Schwarz-Weiss. Und ich glaube daran, dass die meisten Dinge grundsätzlich mit guten Absichten entstehen, bestimmte Konstellationen, Menschen, Sachzwänge oder Glaubensätze diese Dinge aber in etwas "Schädliches" verwandeln können.

Bei der Pharmaindustrie muss ich mir ein solches "Denkkorrekturprogramm" nicht geben, da ich die Hintergründe ja aus eigener Erfahrung kenne und daher auch die "guten Absichten" als auch die Probleme, die dadurch entstehen, sehr gut kenne und durchschauen kann.

Ich versuche mit einem Beispiel (wieder mal :Handkicker:) das hoffentlich etwas besser zu erklären:

Wir ersetzen die Pharmaindustrie auf der Welt durch verschiedene Bäckereien und Konditoreien in einer Stadt.

In diesen Konditoreien arbeiten Menschen, die mit Freude (zumindest hoffentlich die meisten) wunderschöne und leckere Torten, Cupcakes und sonstige Leckereien in den verschiedensten Farben, Formen und Geschmäcker erdenken und kreieren. Niemand in dieser Bäckerei, weder die Betreiber, noch die Angestellten, würden behaupten, ihre Produkte seien gesund (zumindest nicht die ehrlichen Menschen, aber dazu komme ich noch). Aber was ihre Produkte ausmachen, ist ja grundsätzlich etwas Schönes, etwas Bereicherndes: sie lösen bei den meisten Menschen Glücksgefühle aus, sie sind lecker, oft stehen diese Produkte in Verbindung mit schönen Erlebnissen, z.B. Geburtstage, Hochzeiten, oder wenn man bei Freunden zu Besuch ist oder selber Besuch empfängt und den Liebsten eine Gaumen- und Augenfreude machen möchte.

Die Angestellten wissen um diese Freude, sogar durch ihre eigenen Erfahrungen, sie finden es ja meistens selbst auch sehr lecker. Umso mehr macht es Ihnen Freude, tolle Kreationen zu entwickeln und die Kunden zu verzücken und zu überraschen (und natürlich auch letztlich, als "Tauschhandel" das nötige Kleingeld zu verdienen). Man könnte sagen, diese Leckereien sind Medizin für die Seele für viele Menschen bei speziellen Anlässen. Diese Produkte entstehen mit der "Liebe zur Sache" und mit grundsätzlich guten Absichten der Angestellten. Und sie werden (hoffentlich) auch nur mit den besten Absichten den eigenen Liebsten und Freunden zum Nachtisch serviert.

Doch nun ist es ja so (ihr wisst sicher worauf ich hinaus möchte), dass diese Leckereien eine Schattenseite haben. Wenn man es mit ihnen übertreibt, oder sie mit bestimmten Glaubensätzen verzehrt (es ist ungesund, ich werde dick und krank...etc.), dann wird aus dieser süssen Seelen-Medizin sehr schnell ein süsses Gift, das unserem Körper Schaden zufügt.

Ich finde, bei den Medikamenten gibt es hier viele Parallelen. Es war eigentlich das, was ich euch versuchen wollte zu vermitteln. Dass man sie nicht verteufeln soll, aber genauso wenig als Allheilmittel betrachten soll (Liebeskummer wird man ja schliesslich auch nach 10 Ben & Jerry’s Eisbecher nicht los, dafür hat man noch ein paar Pfunde mehr, die meistens auch nicht helfen).

Medikamente sind meiner Ansicht nach für viele Menschen ein Segen, und ich selber war auch schon manchmal in meinem Leben heilfroh, dass man mir mit einem Mittelchen helfen konnte.

Aber natürlich gibt es auch hässliche Schattenseiten. Diese entstehen, wenn die Hersteller z.B. die Menschen nicht korrekt über gewisse Nebenwirkungen informieren, um die Verkäufe nicht zu gefährden. So nehmen sie den Menschen die Möglichkeit weg, ihr Risiko-Nutzenverhältnis für sich selber richtig einzuordnen und für sich die richtige Entscheidung zu treffen. Es gibt auch ganz krasse Fälle, z.B. in den USA wurde jahrelang vielen Menschen ein sehr süchtig machendes Schmerzmittel viel zu leichtsinnig verschrieben, was teilweise zu vielen Toden und Süchtigen und zu grossen sozialen Problemen in gewissen Städten führte. Man könnte das auf eine Art und Weise mit einer Konditorei vergleichen, die ein Produkt bewirbt, dass besonders beliebt ist, aber dummerweise eine sehr schädliche Zuckerart enthält. Doch der Betreiber entscheidet sich, die Kunden nicht darüber aufzuklären. Die Kunden meinen, das Risiko-Freudenverhältnis sei wie üblich, aber in Wirklichkeit ist es schlechter.
Auch geht es bei der Pharmaindustrie natürlich um viel viel mehr Geld als bei Konditoreien, und auch sind Medikamente, anders als Süssigkeiten, Produkte, die oft in einem Abhängigkeitsverhältnis eingenommen werden müssen. Ich meine damit: Kranke sind oft darauf angewiesen (oder meinen es), was natürlich auch etwas die "Machtverhältnisse" der Hersteller in Bezug zur Gesellschaft zu ihren Gunsten verschiebt. All diese Dinge möchte ich ja gar nicht in Abrede stellen.

Ich hoffe aber, dass ich euch vermitteln konnte, dass Medikamente und Impfungen Produkte sind, die mit guten Absichten entstanden sind. Es sind sozusagen, aus kollektiv guter Absicht entstandene, materialisierte Glaubenssätze. Schädlich sind sie dann, wenn sie, wie die Torten, unter falschen Vorzeichen eingenommen werden. Auch sind nicht alle Hersteller so verbrecherisch unterwegs, wie ich oben als Beispiel gebracht habe und schon im früheren Post dargelegt hatte.

Aufgrund des oben beschriebenen kann ich euch aber klar beipflichten (vor allem auch Wolfsläuferin betreffend Impfungen): wenn ihr bei der Impfung kein gutes Gefühl habt, dann lasst die Finger davon. Die Impfung könnte gemäss euren Glaubensätzen wirken und euch schaden. Nur wenn ihr betreffend Impfung z.B. "neutral" gewesen wärt (also z.B. : ihr hättet keine Angst davor, ihr wüsstet es schadet euch nicht. Aber ihr wollt die Industrie nicht unterstützen), dann HÄTTET ihr euch überlegen können euch zu impfen, um allenfalls eure Mitmenschen zu schützen. Das war es eigentlich, was ich unter anderem sagen wollte.

Für heute mache ich Schluss, komme aber sehr bald auf das von Sissi angesprochene Thema "Tierversuche" zurück, welches tatsächlich ein sehr wichtiges Thema ist, welches mich damals auch ziemlich belastet und hin und hergerissen hatte (inzwischen habe ich ja schon lange einen ganz anderen Job, ausserhalb der Pharmaindustrie).

Auch möchte ich noch gerne meine Gedanken mit euch teilen, weshalb ich glaube, dass Medikamente Nebenwirkungen haben, dies auch bei einer baldigen Gelegenheit. Und vielleicht kennt jemand ja in der Zwischenzeit eine Aussage von Seth dazu, die mich sehr interessieren würde. Ach ja, und ich komme auch auf das Problem zurück, weshalb es für gewisse Krankheiten keine oder kaum Medikamente gibt, wie im Falle der Borreliose.

Meine besten Grüsse euch allen und bis bald!
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#52
Bei der ganzen Diskussion ums Impfen, die Pharmaindustrie, und die Schulmedizin sollte eventuell nicht unerwähnt bleiben, daß sich auch Seth nicht unter allen Umständen gegen die Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe ausgesprochen hat.

Zitat:Ganz generell möchte ich sagen, daß ihr zum Arzt gehen solltet, wenn ihr euch wegen eures Gesundheitszustands ernstliche Sorgen macht, denn andernfalls würden euch eure eigenen Glaubensvorstellungen zuviel Angst machen. Aber macht einmal den Anfang mit Beschwerden, die im Grunde harmlos wiewohl lästig sind, und versucht, selber damit ins reine zu kommen. Versucht herauszufinden, was euch plagt und warum. Wenn ihr Kopfweh habt oder eine einfache Magenverstimmung oder chronische, doch nicht ernsthafte Beschwerden wie Stirnhöhlenkatarrh oder Heuschnupfen - denkt daran, daß euer Körper wirklich imstande ist, sich selber zu heilen.

Macht die in meinem Buch »Die Natur der persönlichen Realität« angegebenen Übungen, um die geistigen oder seelischen Ursachen eures schlechten Befindens aufzudecken. Statt bei Kopfweh ein Aspirin zu schlucken, setzt euch hin, atmet ruhig und vergegenwärtigt euch, daß ihr ein Teil, und zwar ein wesentlicher, des Universums seid. Überlaßt euch dem Empfinden eurer Zugehörigkeit zur Natur. Durch eine solche Übung kann ein Kopfweh oft in kürzester Zeit abklingen. Und jede solche Erfahrung hilft euch, mehr und mehr Vertrauen in eure eigenen Körpervorgänge zu gewinnen.

Überprüft eure tägliche Lektüre und die Fernsehsendungen, die ihr euch anschaut, und nehmt euch vor, Verweise auf die Anfälligkeit des Körpers nicht zu beachten. Nehmt euch vor, Veröffentlichungen, die sich im Tonfall der Autorität über die niederträchtigen oder gar »mörderischen« Instinkte der Menschheit ergehen, nicht zu beachten. Unterzieht euch der Mühe, euren Intellekt von diesen hinderlichen Glaubensvorstellungen zu befreien. Versucht es einmal mit euren eigenen Fähigkeiten. Wenn ihr lernt, eurer grundlegenden Integrität als Mensch zu vertrauen, dann wird es euch möglich, eure Fähigkeiten richtig einzuschätzen und sie weder über- noch unterzubewerten.
(IuM, Si. 870)

Der letzte Abschnitt hat mich einmal mehr an meine persönlichen Hausaufgaben erinnert...
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#53
(30.03.2020, 12:57)Wimmel schrieb: Erst die Finanzkrise, dann die Flüchtlingskrise. Beidem stand Europa machtlos gegenüber. Man wartete nach den Ereignissen der letzten Zeit förmlich auf den Knall der Veränderung. Und Corona lässt es knallen.

Hallo, ich lese gerade 'Träume, Evolution und Werterfüllung'. Band 1, Sitzung 906.

Seth schrieb:Die Viren sind jedoch auch Ausdruck von Spannungen, die der betreffende Mensch loswerden möchte. Das ist eine mögliche Aussage. In Kriegszeiten oder bei großen sozialen Unruhen, wenn die Menschen Angst haben, wird oft sehr nachhaltig von ihr Gebrauch gemacht.

Die Sitzung beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Viren. Auch aufschlussreich ist darin Seths Meinung zu Vitaminpräparaten, die sich mit der entsprechenden Empfehlung von Edgar Cayce deckt.
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#54
Hallo Kibali, herzlich willkommen!

Hier: http://www.seth-universum.de/showthread....5#pid79965
ist ergänzend noch der link zum Virenthema.
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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