20.11.2013, 15:27
Zitat dNdpR, Sitzung 644: (Zahlen in Klammer von mir)
(1) Seid Ihr zum Beispiel über die Vierzig hinaus, dann sagt ihr euch vielleicht, dass das Alter keine Rolle spielt, dass ihr Freude an viel jüngeren Menschen habt, dass ihr ""jugendlich" denkt und fühlt. Ihr bejaht alle Gedanken, die sich mit eurer Vorstellung von Jugendlichkeit decken. Ihr kümmert euch um die Probleme der Jugend. Ihr heißt jeden Gedanken willkommen, der in euren Augen optimistisch und gesundheitsfördernd ist. Ihr kommt euch vielleicht sehr gefühlsbetont vor.
(2) Obwohl ihr euch unterschwellig eurer kreatürlichen Wirklichkeit sehr wohl bewusst seid, überseht ihr gerne die Veränderungen, die sich in eurem Äußeren seit eurem dreißigsten Lebensjahr zeigen - dabei verliert ihr eure Authentizität als raumzeitliche Wesen aus den Augen. Ihr wehrt jeden Gedanken an Tod, Sterben und Altern ab und schließt auf diese Weise ganz natürliche Gefühle, die euch über eure Jugendjahre hinausführen sollten, aus eurem Gemütsleben aus. Ihr verleugnet die körperliche Existenz eures Leibes und dessen Zentriertheit im Lebensalter und betrügt euch um jene natürlichen biologischen, psychischen und geistigen REGUNGEN, die über sich selbst hinausweisen.
(3) Nun: In diesem Kontext hängt eines der Probleme mit der Bedeutung zusammen, die ihr mit Wörtern wie "älter" und "alt" verbindet.
In eurer Kultur herrscht der Glaube vor, dass Jugend Flexibilität, Wachheit und Gesundheit bedeutet. Altsein gilt im allgemeinen als Schande, und der ältere Mensch gilt als erstarrt und jenseits jeder Aktualität.
(4) Wenn ihr euch krampfhaft bemüht, jung zu bleiben, dann geht es euch wahrscheinlich darum, eure Glaubenssätze über das Alter zu verbergen und alle damit verbundenen Gefühle zu leugnen.
Wo immer ihr euch weigert, eure kreatürliche Wirklichkeit anzunehmen, lehnt ihr Aspekte auch eures Geistes ab. Der Körper existiert auch in der raumzeitlichen Welt. Die Erfahrungen, die ihr mit Sechzig macht, sind ebenso wichtig wie die mit Zwanzig. Euer sich wandelndes Äußere will euch etwas SAGEN. Wenn ihr so tut als fänden keine Veränderungen statt, dann verschließt ihr euch den eigenen biologischen und spirituellen Botschaften.
(5) Im Alter bereitet sich der Organismus gewissermaßen auf eine Neugeburt vor. Bei den Veränderungen, die sich zugleich in Körper, Geist und Seele vollziehen, geht es nicht nur um den Abschluss eines Lebensalters, sondern auch um die Vorbereitung eines neuen. Die Situation birgt alle jene Hilfen in sich, die nötig sind, um den Übergang zu vollziehen, und zwar nicht nur in stiller Ergebenheit, sondern in einem gewaltigen aggressiven Drang nach neuen Erfahrungen.
(6) Die Verleugnung eurer zeitlichen Wirklichkeit hat zur Folge, dass ihr IN der Zeit steckenbleibt und von ihr besessen werdet. Bei Wahrung eurer zeitlichen Integrität hingegen bleibt euer Körper ohne jene verzerrten, versteckten Vorstellungen vom Alter bis zu seinem natürlichen Ende in guter Verfassung und intakt. Wenn ihr die Jugend für ideal haltet und um deren Verlängerung ringt, während ihr gleichzeitig glaubt, dass das Alter zwangsläufig von Gebrechen begleitet ist, dann führt ihr unnötigerweise ein Dilemma herbei und beschleunigt durch solche negativen Überzeugungen den Alterungsprozess.
(7) Jedes Individuum muss seine persönlichen Glaubenssätze überprüfen oder seine Gefühle aus Ausgangspunkt nehmen, der zwangsläufig zu Ihnen hinführt ... Ihr könnt eure Glaubenssätze entweder in der Reihenfolge aufschreiben, wie sie euch einfallen, oder eine nach den Inhalten eurer Überzeugungen geordnete Liste aufstellen. Ihr werdet sehen, dass eure Überzeugungen ziemlich verschieden sind.
Meine Assoziationen:
Zu (1):
"Das Alter spielt keine Rolle" ist ein ungünstiger und nicht wirklich hilfreicher GS.
Zu (2) und (4):
Altersspezifische Veränderungen beginnen bereits ab 30!
Leugne ich mein Alter, leugne ich meine Authentizität, mein Jetzt-so-sein in der RaumZeit.
Ich leugne natürliche Gefühle, die mich über meine Jugendjahre hinausführen.
Ich leugne meinen Körper mit seinen raumzeitlichen Lebensjahren.
Ich betrüge mich um Regungen, die über mich selbst hinausweisen.
Ich lehne Aspekte meines Geistes ab.
Ich verschließe mich meinen eigenen biologischen und spirituellen Botschaften.
Zu (5):
Der für mich wichtigste Abschnitt der ganzen Sequenz:
Im Alter bereitet sich der Organismus gewissermaßen auf eine Neugeburt vor. Bei den Veränderungen, die sich zugleich in Körper, Geist und Seele vollziehen, geht es nicht nur um den Abschluss eines Lebensalters, sondern auch um die Vorbereitung eines neuen. !!!
Zu (6):
Leugne ich meine zeitliche Wirklichkeit, bleibe ich nicht nur in der Zeit stecken, sie wird zum Dämon.
Angenommen, ich halte die Jugend für ideal, ringe um ihre Verlängerung und fürchte gleichzeitig körperlichen verfall ...bekomme ich einen Stein im Bauch. Dieses Alters-Dilemma verschlechtert sofort mein Befinden.
Zu (7):
Die nach Inhalten geordnete Liste ist eine gute Idee, also Alters-Gedanken zu Tätigkeit, Finanzen, Gesundheit, Geist, Gemeinschaft usw.
LG Lui
(1) Seid Ihr zum Beispiel über die Vierzig hinaus, dann sagt ihr euch vielleicht, dass das Alter keine Rolle spielt, dass ihr Freude an viel jüngeren Menschen habt, dass ihr ""jugendlich" denkt und fühlt. Ihr bejaht alle Gedanken, die sich mit eurer Vorstellung von Jugendlichkeit decken. Ihr kümmert euch um die Probleme der Jugend. Ihr heißt jeden Gedanken willkommen, der in euren Augen optimistisch und gesundheitsfördernd ist. Ihr kommt euch vielleicht sehr gefühlsbetont vor.
(2) Obwohl ihr euch unterschwellig eurer kreatürlichen Wirklichkeit sehr wohl bewusst seid, überseht ihr gerne die Veränderungen, die sich in eurem Äußeren seit eurem dreißigsten Lebensjahr zeigen - dabei verliert ihr eure Authentizität als raumzeitliche Wesen aus den Augen. Ihr wehrt jeden Gedanken an Tod, Sterben und Altern ab und schließt auf diese Weise ganz natürliche Gefühle, die euch über eure Jugendjahre hinausführen sollten, aus eurem Gemütsleben aus. Ihr verleugnet die körperliche Existenz eures Leibes und dessen Zentriertheit im Lebensalter und betrügt euch um jene natürlichen biologischen, psychischen und geistigen REGUNGEN, die über sich selbst hinausweisen.
(3) Nun: In diesem Kontext hängt eines der Probleme mit der Bedeutung zusammen, die ihr mit Wörtern wie "älter" und "alt" verbindet.
In eurer Kultur herrscht der Glaube vor, dass Jugend Flexibilität, Wachheit und Gesundheit bedeutet. Altsein gilt im allgemeinen als Schande, und der ältere Mensch gilt als erstarrt und jenseits jeder Aktualität.
(4) Wenn ihr euch krampfhaft bemüht, jung zu bleiben, dann geht es euch wahrscheinlich darum, eure Glaubenssätze über das Alter zu verbergen und alle damit verbundenen Gefühle zu leugnen.
Wo immer ihr euch weigert, eure kreatürliche Wirklichkeit anzunehmen, lehnt ihr Aspekte auch eures Geistes ab. Der Körper existiert auch in der raumzeitlichen Welt. Die Erfahrungen, die ihr mit Sechzig macht, sind ebenso wichtig wie die mit Zwanzig. Euer sich wandelndes Äußere will euch etwas SAGEN. Wenn ihr so tut als fänden keine Veränderungen statt, dann verschließt ihr euch den eigenen biologischen und spirituellen Botschaften.
(5) Im Alter bereitet sich der Organismus gewissermaßen auf eine Neugeburt vor. Bei den Veränderungen, die sich zugleich in Körper, Geist und Seele vollziehen, geht es nicht nur um den Abschluss eines Lebensalters, sondern auch um die Vorbereitung eines neuen. Die Situation birgt alle jene Hilfen in sich, die nötig sind, um den Übergang zu vollziehen, und zwar nicht nur in stiller Ergebenheit, sondern in einem gewaltigen aggressiven Drang nach neuen Erfahrungen.
(6) Die Verleugnung eurer zeitlichen Wirklichkeit hat zur Folge, dass ihr IN der Zeit steckenbleibt und von ihr besessen werdet. Bei Wahrung eurer zeitlichen Integrität hingegen bleibt euer Körper ohne jene verzerrten, versteckten Vorstellungen vom Alter bis zu seinem natürlichen Ende in guter Verfassung und intakt. Wenn ihr die Jugend für ideal haltet und um deren Verlängerung ringt, während ihr gleichzeitig glaubt, dass das Alter zwangsläufig von Gebrechen begleitet ist, dann führt ihr unnötigerweise ein Dilemma herbei und beschleunigt durch solche negativen Überzeugungen den Alterungsprozess.
(7) Jedes Individuum muss seine persönlichen Glaubenssätze überprüfen oder seine Gefühle aus Ausgangspunkt nehmen, der zwangsläufig zu Ihnen hinführt ... Ihr könnt eure Glaubenssätze entweder in der Reihenfolge aufschreiben, wie sie euch einfallen, oder eine nach den Inhalten eurer Überzeugungen geordnete Liste aufstellen. Ihr werdet sehen, dass eure Überzeugungen ziemlich verschieden sind.
Meine Assoziationen:
Zu (1):
"Das Alter spielt keine Rolle" ist ein ungünstiger und nicht wirklich hilfreicher GS.
Zu (2) und (4):
Altersspezifische Veränderungen beginnen bereits ab 30!
Leugne ich mein Alter, leugne ich meine Authentizität, mein Jetzt-so-sein in der RaumZeit.
Ich leugne natürliche Gefühle, die mich über meine Jugendjahre hinausführen.
Ich leugne meinen Körper mit seinen raumzeitlichen Lebensjahren.
Ich betrüge mich um Regungen, die über mich selbst hinausweisen.
Ich lehne Aspekte meines Geistes ab.
Ich verschließe mich meinen eigenen biologischen und spirituellen Botschaften.
Zu (5):
Der für mich wichtigste Abschnitt der ganzen Sequenz:
Im Alter bereitet sich der Organismus gewissermaßen auf eine Neugeburt vor. Bei den Veränderungen, die sich zugleich in Körper, Geist und Seele vollziehen, geht es nicht nur um den Abschluss eines Lebensalters, sondern auch um die Vorbereitung eines neuen. !!!
Zu (6):
Leugne ich meine zeitliche Wirklichkeit, bleibe ich nicht nur in der Zeit stecken, sie wird zum Dämon.
Angenommen, ich halte die Jugend für ideal, ringe um ihre Verlängerung und fürchte gleichzeitig körperlichen verfall ...bekomme ich einen Stein im Bauch. Dieses Alters-Dilemma verschlechtert sofort mein Befinden.
Zu (7):
Die nach Inhalten geordnete Liste ist eine gute Idee, also Alters-Gedanken zu Tätigkeit, Finanzen, Gesundheit, Geist, Gemeinschaft usw.
LG Lui
Ich bin im Universum, und das Universum ist in mir.