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Interesse Aufmerksamkeit - Desinteresse Gleichgültigkeit
#1
das geistert mir zur Zeit durch den Kopf. Ich weiß jetzt noch nicht genau, wohin mich das führt, aber ich folge mal dem Impuls, dazu ein Thema zu eröffnen.

https://de.wiktionary.org/wiki/Interesse

Also, assoziiert mal frei dazu, vielleicht erkenne ich dann den (meinen) Sinn darin :Kopfkratz:

Euer
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#2
(10.09.2019, 16:19)Apis schrieb: https://de.wiktionary.org/wiki/Interesse

Also, assoziiert mal frei dazu, vielleicht erkenne ich dann den (meinen) Sinn darin :Kopfkratz:

Euer
Apis

Meine freie Assoziation zu Interesse wäre Absicht. Mit Themen, Dingen, Tätigkeiten oder Sonstigem, das mein Interesse erregt, verbindet mich ganz automatisch eine wie auch immer geartete Absicht, ob bewusst oder unbewusst ist egal.

Anders formuliert: ohne Absicht kein Sinn, ohne Sinn Desinteresse

LGT
In any area, an attempt to alter an unfavorable circumstance will always find you, at one stage, flying in the face of all physical evidence to the contrary - Seth
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#3
Interesse ist die Vorstufe zur Absicht. Das Interesse leitet die Absicht ein. Ohne Interesse kein Bock. ;-)))
"Es ist nicht so, dass euer Sein in einer unbedeutenderen Realität existiert. Es ist so, dass ihr das Ausmaß der Realität, in der ihr existiert, noch nicht gelernt habt zu erkennen." SethII
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#4
Ah, Absicht, klasse!
Gibt's auch Unabsicht? Hat das dann was mit unabsichtlich zu tun? Wie nennt man die Abwesenheit von Absicht?
JUST BE - πάντα ῥεῖ

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#5
interesse? Dazu fällt mir gleich ein: Wozu / Woran?

Also die Absicht ist zielgerichtet. Ist aber eine Aufmerksamkeit eher im gedanklichen Bereich.

Stimme der Gleichung Desinteresse - Gleichgültigkeit nicht zu. Denn Gleichgültigkeit ist, keine Meinung, also keine Gefühle zu etwas zu haben. Eine neutrale Ebene einzunehmen ist aber nicht Gleichgültigkeit, sondern Gelassenheit. Man fühlt sich einfach vom Thema nicht betroffen. Aber das Wort Desinteresse beinhaltet schon mal das Thema in sich. Man kann nicht an etwas "nicht-interessiert" sein, bevor man sich mit dem Thema nicht befasst hat. Aber genau das bedeutet Gleichgültigkeit: ich will davon nichts wissen. Nur daß die Aufmerksamkeit nicht ausgeschaltet werden kann. Es gibt eine Stelle in uns, wo es nur zwei Phasen gibt: ja und nein. Und Aufmerksamkeit ist nicht eine der Phasen. Sie ist einfach. Immer. Wer Gleichgültigkeit vorschiebt, hat bereits ein Nein in der Phase erhalten.

Wer hat Interesse an einen rosa Elefanten?
"Wenn ihr Menschen wüsstet und glauben könntet, dass allein eure Gedanken euer Leben ausmachen, dann wüsstet ihr, welche Freiheit euch zustünde!" (aus "Zurück zum Anfang" - Sabine Kluwig & Freunde)
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#6
(19.09.2019, 20:07)Adjany schrieb: interesse? Dazu fällt mir gleich ein: Wozu / Woran?

Also die Absicht ist zielgerichtet. Ist aber eine Aufmerksamkeit eher im gedanklichen Bereich.

Stimme der Gleichung Desinteresse - Gleichgültigkeit nicht zu. Denn Gleichgültigkeit ist, keine Meinung, also keine Gefühle zu etwas zu haben. Eine neutrale Ebene einzunehmen ist aber nicht Gleichgültigkeit, sondern Gelassenheit. Man fühlt sich einfach vom Thema nicht betroffen. Aber das Wort Desinteresse beinhaltet schon mal das Thema in sich. Man kann nicht an etwas "nicht-interessiert" sein, bevor man sich mit dem Thema nicht befasst hat. Aber genau das bedeutet Gleichgültigkeit: ich will davon nichts wissen. Nur daß die Aufmerksamkeit nicht ausgeschaltet werden kann. Es gibt eine Stelle in uns, wo es nur zwei Phasen gibt: ja und nein. Und Aufmerksamkeit ist nicht eine der Phasen. Sie ist einfach. Immer. Wer Gleichgültigkeit vorschiebt, hat bereits ein Nein in der Phase erhalten.

Wer hat Interesse an einen rosa Elefanten?

Dann könnte man aber Desinteresse wie auch Gleichgültigkeit als neutral sehen. Das steckt doch schon im Wort "gleich-gültig", alles ist gleich viel oder wenig wert. Ich gebe zu, dass Gleichgültigkeit meist negativ besetzt ist, weil ERWARTET wird, dass man zu allem und jedem eine eigene Meinung hat oder auf etwas aufmerksam wird. Ursprünglich aus dem Wortsinn heraus sehe ich das nicht.

Gelassenheit ist positiv besetzt, klar.

Ein schönes Wort für die Gefühlsebene ist auch noch Betroffenheit, gibt's auch nicht verneinend.

Wer oder was entscheidet das ja oder nein? Was erregt Interesse? Eher die fehlenden Erfahrungen, die Defizite, oder eher die bereits erlebten, verfügbaren, ähnlichen Muster, die man schon kennt? Oder ist es beides, das leere Muster, das gefüllt werden möchte?

Für mich passt auch das Wort "Wert" - "wertvoll" dazu, weil Wert(-erfüllung) immer das zentrale Motiv ist.

"Ignorieren" wäre das absichtliche Nichtbeachten, "übersehen" das unabsichtliche.
"ADS" wäre das Fehlen von erwarteter Aufmerksamkeit.

Würde mich freuen, wenn assoziativ rüberkam, an welchem Thema/Muster ich arbeite.
Es geht um die Frage nach dem Fokussieren an sich und den Motiven dahinter.
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#7
Hallo Apis,

nun OK, du möchtest, daß dir andere sagen, aus welchem Grund du dich auf das Thema Interesse (Aufmerksamkeit) fokussierst?
Ich könnte jetzt denken / schreiben, du wolltest es ja so...!

Wenn jemand etwas mitteilt, betrachte, oder versuche ich, immer das vordergründige / stärkste Gefühl zu entdecken, das Anlass zur Mitteilung gab.

Da hier Aufmerksamkeit mit Desinteresse gepaart wurde, stimmt mich traurig. Für mich fühlt es sich so an, als daß Einsamkeit dahinter steckt.

In diesem Forum mag das derweil stimmen, es geistern fast (nur) Gäste hier noch rum...
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#8
Nein, ich möchte nicht, dass mir andere sagen, warum ich mich auf ein Thema fokussiere. Das weiß ich schon selbst.

Aber einsam bin ich definitiv nicht.

Ich habe es ja oben geschrieben: es geht mir um den Fokus an sich, wenn man ihn mit Aufmerksamkeit und Interesse paart. Und um dessen Abwesenheit.
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#9
Well OK, dann war das mit der Einsamkeit wohl mein Gefühl.

Interesse ist für mich der Ofen, wo das Feuer (Fokus, Aufmerksamkeit) brennt. Das Bewusstsein als Energie kennt keine Grenzen. Der Mensch als materielle Form schon. Die Gefühle, Wünsche und Selbstannahmen steuern den Fokus. Als körpergebundene Energie wird das eingeschränkt wahrgenommen, durch die Form, in die er sich befindet. Es kann durchaus mehrere Feuerstellen geben ;-) Man muss nicht ständig schüren, es reicht, wenn man ab und zu nachlegt.

Der materielle Körper ist ein solcher Ofen. So sind Dinge, andere Menschen und Lebewesen auch in einem Netz (eigentlich multiple Netze) der Aufmerksamkeit gebunden und werden davon getragen.
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#10
Hinter dem Fokus steckt doch was. Wie wird er gesteuert? Durch beliefs? Hätte da jemand was passendes von Seth für mich?

Mit der Idee, dass man sich zumindest für seinen Körper interessiert, kannn ich was anfangen. Aber was machen wir mit den vielen, die sich für ihren Körper nicht interessieren? Gelegentlich erzeugt der Körper von sich aus Interesse, indem er krank wird.

Kann man Interesse irgendwie erzeugen?
Oder wie Adjany vielleicht sagen würde: Kann man getragen und reisend auf dem Netz der Aufmerksamkeit anderen begegnen?
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#11
Mit Fokus verstehe ich das Bewusstwerden einer Gegebenheit, Ding, Gefühl oder Wesen. Ich weiß nicht, wo Seth darauf eingegangen ist, bin mir aber sicher, dass es etwas geben muss. Für mich ist Fokus "nur" die Tätigkeit des Sich-auf-etwas-Einstellens, also eine mentale Leistung. "Nur", weil weil es mir bekannt ist, dass unzählige Akte der Wahrnehmung stattfinden, während das Brain versucht, sich zu fokussieren ;-)
Daraus ergibt sich für mich auch, dass die Fähigkeit sich zu fokussieren eine subjektive und deswegen relative Funktion des Ichs bleibt. Wie ein Objektiv, der mehr oder weniger scharf das Motiv einfängt, je nach Entfernung und Kapazität.

Aber ich vermute stark, dass die Frage eher in die Richtung geht, wer oder was steuert dieses Objektiv? ;-)

Nun, von der Anatomie wissen wir, dass das Hirn Schichten und Windungen hat, und Zentren mit diversen Funktionen. Um die meisten müssen wir uns gottseidank keine Gedanken machen, sie laufen "unterbewusst". Oder, hat schon jemand bewusst versucht, aus der Nahrung nicht so viel Fett zu verstoffwechseln? ;-)

Nun, bevor diese Abhandlung vom Thema abdriftet, also das Thema verfehlt... ich würde einwerfen, dass der Fokus dem stärksten Gefühlsinput folgt. Es ist sozusagen ein Sich-Einstellen auf die Frequenz oder ein Hereinzoomen in das, was die stärksten Signale sendet, aus dem Universum an Organen und Zellen, die das Ich ausmachen. Daraus folgere ich, und bin gespannt ob das noch jemand so sieht, dass 99,99% vom Fokus durch unbewusster Gewohnheit bestimmt wird, wie betretene Pfade, die sich mit der Zeit verfestigen, wenn man sie immer wieder benutzt.

Somit wären wir wieder bei Glaubenssätzen, die an sich Gedanken sind, die man oft genug gedacht hat, so dass sie ein Gewicht bekamen und zur Gewohnheit wurden.
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#12
vielleicht eher "Bewusstsein":
http://www.seth-universum.de/showthread....8#pid49858
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#13
Danke Apis für den Link, wie klar und schön Seth das Bewusstsein beschreibt!

Was die Assoziation "Werterfüllung" betrifft, wenn wir von Interesse reden, um auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, Werte leiten sich von Bedürfnissen ab.
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#14
Und wenn "Interesse" in Wirklichkeit nichts anderes als "Liebe" wäre?

lat. inter-esse heißt "dazwischen sein". Es ist das verbindende Element an sich.


Denkt mal darüber nach. Ich glaub' ich hab's! :mrgreen:
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#15
(12.02.2020, 17:43)Apis schrieb: Und wenn "Interesse" in Wirklichkeit nichts anderes als "Liebe" wäre?

Ach so! Na dann is' einfach - alles (=) Liebe!
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