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Die kleinen Wunder
#1
Hi,

ich hatte vor etwa 30 Minuten einen magischen Moment. Nein, jetzt kommt kein Schweinkram! :Handkicker:

Ich bin vor kurzem höher (tiefer? weiter?) auf die Schwäbische Alb gezogen. Bei uns gibt es zwar einen kleinen Supermarkt, aber in den beiden Nachbarorten finden sich deutlich mehr Einkaufsmöglichkeiten. Während ich mich in die eine Richtung bereits orientiert hatte, machte ich mich heute per pedes auf, erstmals die andere Gegend zu erkunden.

Mein Fußweg ins Ungewisse führte mich an goldgelb strahlenden Kornfeldern, blühenden, von allerlei Insekten eifrig umsummten Hecken und - von Blumen bunt gesprenkelten - Wiesen vorbei. Es sieht dort traumhaft schön aus, es riecht traumhaft gut. Überall brummts, zierpts, zwitscherts. Welcome to Paradise!

Und ich denke so bei mir: warum sollte ich nicht immer so leben, wie ich mich jetzt gerade fühle? In freudiger Erwartung und ohne Grübeln durchs Leben gehen, auschließlich den Augenblick genießen, und das nächste Ziel meiner Etappe einfach auf mich zukommen lassen?

Kurz darauf kommt mir eine ältere Frau auf dem Fahrrad entgegen. Meine einzige Begegnung auf dem Weg in die Ortschaft.

Da sie langsam in die Pedale tritt, sehe ich: hinten auf dem Fahrradkorb sind vielleicht 5 Bücher mittels Gummiband festgezurrt. Obenauf: eine schon deutlich gebrauchte, aber dennoch von außen zu identifizierende Goldmann-Taschenbuchausgabe von 'Gespräche mit Seth'! Ich habe sie an den Augen des Buddha auf dem Umschlag erkannt.

Ich habs gerade gegoogelt: die Ausgabe von 1989. Interessanterweise die Ausgabe, die mich vor langer Zeit zum ersten Mal mit dem Seth-Material in Kontakt brachte.

Wenn dieses Erlebnis kein 'Fingerzeig von oben' war... :angel:
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#2
Cool! Tatsächlich magisch. :-))

Zitat:Und ich denke so bei mir: warum sollte ich nicht immer so leben, wie ich mich jetzt gerade fühle? In freudiger Erwartung und ohne Grübeln durchs Leben gehen, auschließlich den Augenblick genießen, und das nächste Ziel meiner Etappe einfach auf mich zukommen lassen?

Das denke ich mir auch öfter. Wobei derartige Vorhaben in einer so paradiesischen Umgebung wie von dir beschrieben leichter umzusetzen sein dürften als anderswo. Ich gratuliere dir jedenfalls zu deiner neuen, so schönen Umgebung!

Vielleicht begegnest du der Dame ja wieder mal und ihr kommt ins Gespräch - über die Gespräche mit Seth, oder über anderes. Das wäre doch nett.

Danke fürs Erzählen :Knutscher:
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#3
(11.07.2017, 20:46)Tash schrieb: Ich gratuliere dir jedenfalls zu deiner neuen, so schönen Umgebung!

Ich muß mal Photos für Euch knipsen.

Im schönen Kärnten summts, zierpts und zwitscherts aber sicherlich momentan auch ganz gewaltig! :cool:

(11.07.2017, 20:46)Tash schrieb: Vielleicht begegnest du der Dame ja wieder mal und ihr kommt ins Gespräch - über die Gespräche mit Seth, oder über anderes. Das wäre doch nett.

Nett und möglich.

Möglich aber auch, daß es sich gar nicht um eine 'reale' Person handelte, sondern um eine temporäre Abspaltung meiner Persönlichkeit, die mich just in diesem Augenblick darauf aufmerksam machen wollte, meiner Überlegung doch bitteschön praktische Taten folgen zu lassen. :zwinker:

Aufgrund der Eindrücke um mich herum befand ich mich rückblickend betrachtet tatsächlich in einer leichten Trance - was einen solchen Effekt begünstigt.

Wer weiß...
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#4
(11.07.2017, 22:47)Wimmel schrieb: Ich muß mal Photos für Euch knipsen.

Eine großartige Idee! [Bild: mx55.gif]

Zitat:Im schönen Kärnten summts, zierpts und zwitscherts aber sicherlich momentan auch ganz gewaltig! :cool:

Das tut es. Sommer ist eine feine Sache :-)) Auch wenn der Herbst mir psychisch näher steht darf er sich gerne noch ordentlich Zeit lassen. ^^

Zitat:
(11.07.2017, 20:46)Tash schrieb: Vielleicht begegnest du der Dame ja wieder mal und ihr kommt ins Gespräch - über die Gespräche mit Seth, oder über anderes. Das wäre doch nett.

Nett und möglich.

Möglich aber auch, daß es sich gar nicht um eine 'reale' Person handelte, sondern um eine temporäre Abspaltung meiner Persönlichkeit, die mich just in diesem Augenblick darauf aufmerksam machen wollte, meiner Überlegung doch bitteschön praktische Taten folgen zu lassen. :zwinker:

Aufgrund der Eindrücke um mich herum befand ich mich rückblickend betrachtet tatsächlich in einer leichten Trance - was einen solchen Effekt begünstigt.

Wer weiß...

Ja, wer weiß! Sollte sie eine 'reale' Person sein, halte ich die Wahrscheinlichkeit aber für hoch, dass sie dir wieder mal über den Weg radelt.
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#5
Herrlich!!!! Vortreffflich!!!! :a020::a020::a020:
Ich liiiiiiiiibe solche Zufälle!!!!!
Danke, Wimmel! :mrgreen:

Und... wart erst mal, bis es Winter ist - auf der schwäbischen Alb!!! :angel::-P
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#6
Vielen Dank fürs Erzählen Wimmel! Ich liebe solche Geschichten und Zufälle auch! :heart: :D

Vielleicht triffst du diese Frau ja irgendwann wieder? Ich denke dies sollte auf dem Land gar nicht so schwierig sein oder? Vielleicht mal beim Einkaufen im Ort oder wieder beim Spazieren? Ich denke du solltest versuchen dann mit ihr ins Gespräch zu kommen. Möglicherweise war es ja auch ein Hinweis/Wegweiser für dich?

Versuche jedenfalls so oft es geht in diesen "Flow" zu kommen, den du erlebt hast. Ich bin sicher, es war kein Zufall, dass du dieser Frau gerade in diesem Moment begegnet bist! Versuche der "Spur" zu folgen, möglicherweise erlebst du noch weitere "Zufälle".

Ich habe es vor nicht allzu langer Zeit mal geschafft, auch eine Weile in so einem sehr positiven Flow zu sein, ich liess mich einfach treiben und verspürte jeden Tag eine unglaubliche Dankbarkeit und ich kommunizierte mit meiner Entität (ich nenne es so ;-)) z.B. am Morgen im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Und tatsächlich erlebte ich zu dieser Zeit eine Anhäufung von seltsamen Zufällen und hatte klar das Gefühl, dass ich Antworten oder Hinweise erhielt auf diese Art. Und ich war jedes mal total aus dem Häuschen. Ich werde euch gerne baldmöglichst darüber erzählen.

Leider holen mich aber der Alltag etc. dann immer wieder ein und ich versinke oft in meiner Camouflage. Dann ist es auch mit der Magie vorbei...Aber ich bleibe am Ball. Und das solltest du auch versuchen Wimmel :a020:
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#7
Jetzt musste ich doch mal googeln, wo die Schwäbische Alb überhaupt liegt (peinlich :-P ) und wie es dort aussieht. Das ist ja wirklich wunderschön! Und es liegt ja nicht mal so weit entfernt von mir. Wäre mal ein Abstecher wert... :zwinker:
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#8
(12.07.2017, 10:01)Salibou schrieb: Jetzt musste ich doch mal googeln, wo die Schwäbische Alb überhaupt liegt (peinlich :-P ) und wie es dort aussieht. Das ist ja wirklich wunderschön!

Der Umzug dorthin war meines Erachtens das direkte Ergebnis, daß ich mir parallel zur Wohnungssuche immer wieder suggeriert habe: "Ich lebe in einem sicheren Universum!". Mit das erste, was mir mein jetztiger Vermieter sagte, war: "Bei uns hier oben ist die Welt noch in Ordnung." :D

Und das ist sie tatsächlich.

Mein jetziger Vermieter musste seinerzeit überraschend zu einer Knie-OP und konnte deshalb zuvor nur kurzfristig ein paar Interessenten zur Wohnungsbesichtigung einladen. Danach hatte er mit der Reha zu tun und keine Motivation mehr, allen zuvor abgesagten Kandidaten neue Termine zuzuteilen. Da die Chemie zwischen uns stimmte, hat er mir die Wohnung aus reiner Bequemlichkeit direkt angeboten. :cool:

Da sind so die Alltagserfahrungen, die mir jeden Zweifel an der Authentizität von Seths Aussagen vom Tisch fegen. Leider funkt dann doch immer wieder der von Salibou erwähnte 'Alltagstrott' mit seiner Camouflage dazwischen. Weshalb es meines Erachtens wichtig ist, das Seth-Material ständig zu studieren - gleichsam des Mönchs, der quasi immer die Bibel parat hält.

Dank moderner Technologie (eBooks) läßt sich das Seth-Material (nahezu) überall lesebereit halten. Bei mir zumindest theoretisch, da ich erst auf eBooks umzustellen beginne.

(12.07.2017, 06:45)Tash schrieb: Sommer ist eine feine Sache :-)) Auch wenn der Herbst mir psychisch näher steht darf er sich gerne noch ordentlich Zeit lassen. ^^

Zumindest, was sein 'magisches Flair' betrifft, steht mir der Herbst mit seinen (heidnischen) Bräuchen, den dunkler werdenden Nächten und dem Spazieren durch nebelverhangene Landschaften ebenfalls näher als der sonnendurchflutete Sommer. Auch wenn ich nicht ernsthaft an 'dunkle Mächte' glaube, die man mittels Ritualen wie Herbstfeuern und ausgehöhlten Kürbissen abwehren müsste. :zwinker:
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#9
Hallo ihr Lieben,

Gerne möchte ich mit euch zum Thema kleine Wunder/Zufälle einige Erfahrungen mit euch teilen, die mir im Verlaufe von inzwischen ca. ein Jahr geschehen sind. Es hat mit meinem ersten Thread zu tun, bei dem ich euch ja ausführlich über meinen mysteriösen "Bus-Mann" erzählt hatte, den ich seit einigen Jahren nicht mehr aus meinem Kopf bekomme :rolla: Aber um ihn soll es nun gar nicht gross gehen, sondern um eine Reihe von seltsamen Zufällen.

Noch ein wenig Hintergrund: Vor ca. einem Jahr befand ich mich in einer sehr speziellen Hoch-Phase, die ich in dieser Art selten erlebt habe. Ich hatte das Gefühl, dass ich durch das Leben schwebe, war überglücklich und alles schien automatisch gut zu laufen. Ich war im -ich nenne es mal- "Flow" :zwinker: Zu jener Zeit kam dann aber auch wieder eine Phase hinzu, in der ich ständig an den "Bus-Mann" denken musste. Ich ahnte, dass ich meine momentane starke positive Energie dazu nutzten könnte, mit meiner Wesenheit Kontakt aufzunehmen, was ich bisher nie ernsthaft und über längere Zeit versucht hatte. Und so fing ich an, am Morgen im Auto auf dem Weg zur Arbeit anstatt Radio zu hören, mit meiner Wesenheit zu sprechen. So als ob jemand mit mir im Auto sässe, redete ich also drauf los und erzählte alles, was mich beschäftigte und WUSSTE einfach, dass meine Entität mir zuhörte. Ich stellte Fragen über den Bus-Mann und sagte meiner Wesenheit, dass ich wach sein werde und auf seine Antworten oder Hinweise Acht geben werde. Am Schluss bedankte ich mich aus vollem Herzen, für jeden neuen Tag den ich geschenkt bekam, und für alles, was ich im Leben habe und mir Freude bereitet. Dies machte ich im Verlaufe der nächsten paar Wochen recht häufig, dann im Verlaufe des Jahres leider immer seltener und unregelmässig. Aber immerhin ein Anfang :-P

Und hier nun meine Erfahrungen: gleich am ersten Tag des ersten ernsthaften Gesprächs begann der Tag untypisch und ich musste dringend viele Kopien machen aus einem Dossiers eines Mandats. Den Namen kann ich nicht sagen, aber es hat etwas mit "gelber Vogel" zu tun. Und aus mir eher unerfindlichen Gründen erkor ich den "gelben Vogel" an diesem Morgen zu einem Hinweis meiner Wesenheit. Wenige Tage darauf, an einem Sonntag, war ich mit Familie und engen Verwandten auswärts essen und wir machten danach einen Spaziergang am Rhein. Ich war eher gedankenversunken. Wir kamen nicht unweit meines früheren Arbeitsplatzes vorbei (eben den mit der Bus-Geschichte), als jemand plötzlich sagte: "Schaut mal, eine gelbe Ente!" Ich war auf einen Schlag wach! Wie wo was? Eine gelbe Ente? (=gelber Vogel) Wo!!!!??? Es stellte sich heraus, dass es sich um dieses alte kleine Auto handelt, eine Ente, in gelber Farbe. Und es hielt tatsächlich gerade vor einem kleinen Platz an, von dem ich glaube (aber nicht sicher bin), dass ich vor ca. 6 Jahren den Bus-Mann mal stehen gesehen habe, als ich mit dem Auto vorbeifuhr. Obwohl es nicht sicher ist, dass er das damals wirklich war, der dort stand, fand ich diesen Zufall mit der gelben Ente schon ziemlich erfrischend!

Aber es kam noch dicker: nur ein Tag später, am Montag, ging ich zur Mittagspause hinaus ins Stadtgewimmel um mir wie üblich etwas zum Essen zu holen. Ich staunte nicht schlecht, als plötzlich genau diese gelbe Ente an mir vorbeifuhr und in die Seitenstrasse hineinfuhr, die ich gerade überquert hatte. An einem völlig anderen Ort der Stadt! Und ich habe diese gelbe Ente ansonsten noch nie gesehen (oder ich kann mich zumindest nicht erinnern sie je gesehen zu haben). Ich war aus dem Häuschen! Natürlich machte ich eine Kehrtwende und bog in diese Strasse ein. Doch danach war nichts mehr Besonderes. Ausser, dass weiter vorne eine Poststelle ist und die bekanntlich etwas mit Gelb zu tun hat. Ich fragte also meine Wesenheit, ob es etwas mit der Post zu tun hat und bat um weitere Hinweise. Wenige Tage später bekam ich einen Anruf von einer städtischen Poststelle, dass ich meine Zahlungsunterlagen bei ihnen hätte liegen lassen. Ich könnte sie bei ihnen abholen. Doch ich war mir sicher, dass es sich um eine Verwechslung handeln musste, ich vermisste nichts und war auch schon lange nicht mehr bei der Post um Einzahlungen zu tätigen. Ausserdem war dieser Anruf von einer Poststelle, die ich noch nie besucht habe. Es stellte sich heraus, dass es sich um Unterlagen von jemand anderes handelte, der den selben (sehr seltenen) Familiennamen wie ich hat und ganz woanders wohnt (ca. 70 Kilometer von der Stadt entfert). Für mich war nun klar: es muss etwas mit der Post zu tun haben!

Ich ging also in den nächsten Wochen sporadisch immer wieder zu der Poststelle dieser Seitenstrasse vorbei, ohne dass etwas spezielles vorgefallen wäre. Ich fragte mich bereits, ob alles nur Einbildung gewesen wäre und bat immer wieder bei meiner Wesenheit um Hinweise. Ich fixierte mich hierbei irgendwie auf die Farbe Gelb. Ich ahnte aber auch, dass ich vielleicht bereits zu sehr "klammere" und deswegen gar nicht mehr empfänglich sein könnte für Hinweise. Also vergingen einige Wochen/vielleicht 2-3 Monate relativ ruhig und ich dachte auch nicht mehr immer an den Bus-Mann. Dann kam wieder eine Phase, in der ich vermehrt mit der Wesenheit kommunizieren wollte und sagte meiner Wesenheit in meiner Mittagspause, kurz bevor ich an dieser Seitenstrasse vorbeilief etwas im Sinne von: "Jetzt ernsthaft! Entweder ich bilde mir alles ein, oder aber du gibst mir ein Zeichen, dass ich in diese Strasse einbiegen soll und gibst mir weitere Hinweise!" Natürlich auf eine nettere Art als es hier klingen mag :-)

War es wirklich ein Zeichen? Ich weiss es nicht, aber eine Geschäftsfrau mit gelben Mappen in der Hand lief an mir vorbei und bog in diese Seitenstrasse ein. Ich bedankte mich leise und bog ebenfalls in die Strasse ab. Bei der nächsten Kreuzung beobachtete ich, wie sich zwei junge Frauen unterhielten und sich gerade verabschiedeten. Die eine junge Dame drehte sich beim Weggehen nochmals zu der anderen Dame um und sagte laut hörbar: "Und denk daran, das Universum öffnet sich gerade!" Ich sah das als Hinweis für mich an und war wieder motiviert :-))

Wenige Wochen darauf sollte jemand von uns im Sekretariat bei der Poststelle vorbeigehen um etwas zu kaufen, was wir im Sekretariat für den täglichen vereinfachten Postversand brauchen (das Sekretariat war aufgrund einer Firmenabspaltung gerade im Neuaufbau). Nicht ohne Hintergedanken bot ich an, dies zu erledigen :zwinker:

In der Poststelle angelangt wartete ich darauf, dass meine Nummer dran war, da betrat kurz darauf ein Herr den Raum, der mir bekannt vorkam. Ich musste eine Weile überlegen, doch dann fiel es mir ein: Ich hatte ihn vor ca. 8 Jahren bei einem einwöchigen Arbeitseinsatz in einem Altersheim kennengelernt (wer nicht ins Militär gehen kann oder möchte...). Und ich weiss noch genau, dass ich mit ihm viel über das Zeichnen diskutiert hatte, speziell das Zeichnen von Gesichtern. Und dies war genau diese Zeit, bei der ich am Morgen immer wieder den Bus-Mann gesehen hatte und ich am Abend immer versuchte, ihn zeichnerisch festzuhalten! Beim Diskutieren über das Zeichnen mit diesem Herrn damals hatte ich also total akut immer nur den Bus-Mann im Kopf!

Mir war klar, dass dies ein Hinweis sein könnte. Ich fragte also die Wesenheit leise, was ich nun tun soll. Da bemerkte ich, dass ich die ganze Zeit vor einem Regal stand, auf dem mit grossen Buchstaben stand: "kommunizieren". Doch ich traute mich nicht. Aber da kam der Herr langsam zu mir und sprach mich an und sagte, er kenne mich von irgendwoher. Ich erwiderte das Gefühl und tat eine Weile so, als ob ich auch studieren müsste woher, erlöste ihn nach einer kurzen Weile aber vom Rätselraten :Handkicker: Nach einem total kurzen Smalltalk konnte ich von ihm immerhin entlocken, wo er denn arbeitet. Er sagte es mir und dann musste ich mich auch schon verabschieden weil ein Schalter für mich frei wurde. Dies war nun ca. im Februar vermute ich. Ich habe mir leider nie ein Tagebuch angelegt, was ich nun bereue! Nun bin ich diese Woche mal über Mittag bei brütender Hitze dort an dieser Strasse vorbeigegangen, wo er arbeitet, was nicht soo nahe ist von meinem Arbeitsort. Aber was tut man nicht alles! :-P

Einen wirklichen Hinweis habe ich aber bisher nicht mehr erhalten, nur etwas eher Unauffälliges mit Zahlen, was ich euch an einem späteren Zeitpunkt noch kurz erzählen werde. Es gehört auch ein bisschen zu dieser Zufallskette, aber weniger klar. Ausserdem möchte ich euch aber nicht noch länger vor den Bildschirm ketten und bedanke mich herzlich bei allen, die es bis hierher geschafft haben!

Was denkt ihr? Lohnt es sich weiterzuforschen? Oder bin ich am Ende einfach nur verrückt???
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#10
Ich habe mir gerade bei eBay eine gebrauchte, aber wesentlich schnellere Grafikkarte als meine momentan Verbaute gegönnt, der Weg dorthin passt durchaus in diesen Thread.

Nachdem ich haushoch überboten wurde, sagte ich mir den Nachmittag und Abend über immer wieder zwischendurch: "Ich will eine Karte diesen Typs und ich will nicht mehr als geplant dafür ausgeben - ich bin der Schöpfer meiner Realität und in der kosten diese Grafikkarten definitiv nicht mehr!"

Ich habe dann meinen PC ausgeschaltet, die alte Grafikkarte ausgebaut und sie eine Stunde später wieder eingebaut und mir dabei vorgestellt, daß es bereits die gewünschte neue Grafikkarte ist.

Eben schaue ich bei Ebay und falle schier vom Stuhl. Die zwei Bieter vor mir sind abgesprungen! Wie mir der Verkäufer mitteilte, war einer ein Spaßbieter und der andere hatte sich im Grafikkarten-Modell vertan.

Also gab es für mich das Angebot an den unterlegenen Bieter und ich habe die Karte nun zu meinem Preis bekommen - und dabei satte EUR 27 im Vergleich zum Endgebot gespart. Der Verkäufer hätte die Hardware ebensogut neu zum Verkauf einstellen können, hat er aber nicht gemacht. Er teilte mir mit, er hielt es nur für fair, mir eine Chance zu geben.
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#11
Sehr schönes, beinahe analoges Beispiel für die Angaben, die in "Seth und die Wirklichkeit der Psyche" stehen, wo Seth beschreibt und erklärt, dass Jane und Robert
kraft ihrer Gedanken eine Straße in einen schmalen Weg umgewandelt haben. Was sich fast unglaublich anhört, aber...
"Es ist nicht so, dass euer Sein in einer unbedeutenderen Realität existiert. Es ist so, dass ihr das Ausmaß der Realität, in der ihr existiert, noch nicht gelernt habt zu erkennen." SethII
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#12
Vor ein paar Tagen erlebte ich eine 'wunderbare' Geschichte, die allerdings kein Happy End nahm und auch sonst alles andere als 'happy' ist. Aber möglicherweise illustriert, wie die telepathische Verbindung zwischen Mensch und Tier funktioniert.

Ich wollte den relativ heißen freien Tag gemütlich auf dem Balkon verbringen. Am Vormittag dann - kein Internet im gesamten Haus. Wie sich schnell herausstellte: Totalausfall auch in der Nachbarschaft. Und ich darüber ziemlich erbost. Um wieder 'runterzukommen', dann doch der Spaziergang in den Wald.

Als ich den Wald betrat, hatte ich das sehr starke Bedürfnis, einen abschüssigen Weg zu nehmen, den ich normalerweise nicht einschlage. Ich ging dann doch und sah schon bald im Graben links von mir einen Fuchs liegen. Bereits mit Fliegen bedeckt. Ich war schon fast an dem Körper vorbei, als ich mit Schrecken feststellte, daß das Tier noch lebte: die Ohren wackelten und der Fuchs versuchte sich im Todeskampf sogar aufzurichten, nur um dann wieder zusammenzusacken.

Mir war klar, daß der Fuchs weiter langsam und qualvoll sterben würde. Und das wollte ich unter keinen Umständen! Ich hätte mir einen dicken Ast schnappen und versuchen können, das Tier selbst von seinem Leid zu erlösen (hätte ich mich wirklich überwinden können?), aber ich war mir nicht sicher, ob der Fuchs dann wirklich tot war.

Ich kehrte schnurstracks um und ging zu einem Pferdehof in der Nähe. Dort organisierte ich eine Polizeistreife (ich selbst hatte mal wieder mein Handy nicht dabei). Einer der beiden Polizisten, die dann kamen, hat den Fuch erschossen. Übrigens hat der Förster den Kadaver dann vermutlich am nächsten Tag mitgenommen; der tote Fuchs war jedenfalls verschwunden.

Von den Geschehnissen noch mitgenommen bin ich direkt nach Hause und stellte fest, daß kurz darauf mein Internetanschluss wieder funktionierte.

Ich glaube nicht, daß der Fuchs es schaffte, kraft seiner telepathischen Fähigkeiten mal eben den kompletten Internetzugang mehrerer Häuser lahmzulegen (wie sich später herausstellte, waren bei Baggerarbeiten in der Nähe Kabel beschädigt worden).

Die Entscheidung, an diesem Tage völlig entgegen meiner sonstigen Gewohnheit eben diesen Weg zu nehmen - das sehe ich allerdings sehr wohl als Indiz an, daß mich der Fuchs möglicherweise auf telepathischem Wege zu Hilfe holte, um von seinen Qualen erlöst zu werden.

Eine traurige Geschichte, die ich Euch aber nicht vorenthalten wollte.

Seltsam ist, daß ich an jedem Tag danach im Wald einem Fuchs begegnet bin (vielleicht bin ich jetzt auch nur auf die Wahrnehmung von Füchsen 'gepolt'). Gestern sah ich beispielsweise einen Fuchs an einem Bach Wasser trinken (zu weit weg, um ihn gut zu fotografieren), heute dann lief ein Fuchs vor mir über den Weg und verschwand im Wald. Einmal mehr zu schnell für meine Kamera. Wenn ich es schaffe, eines der Tiere zu knipsen, poste ich ein Bild .

Jedenfalls: wenn Ihr in der Natur unterwegs seid und den starken Drang verspürt, einen bestimmten Weg einzuschlagen, könnte das einen spezifischen Grund haben. Möglicherweise braucht jemand Eure Hilfe. Jedenfalls wandere ich nun deutlich sensibilisierter durch meine Welt
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
- Claus Janew
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#13
Dankeschön fürs Erzählen Wimmel! :Knutscher:

Ich mag deine Geschichten wirklich sehr :-)) Ein herzliches Danke auch im Namen des Fuchses! Nicht jeder Mensch würde das Engagement und die Zeit aufbringen, sich um das Leid eines Tieres zu kümmern. Wie schön, dass du es getan hast :Knutscher:

Ganz liebe Grüße,
yours Tash
In any area, an attempt to alter an unfavorable circumstance will always find you, at one stage, flying in the face of all physical evidence to the contrary - Seth
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#14
(13.06.2019, 12:45)Tash schrieb: Nicht jeder Mensch würde das Engagement und die Zeit aufbringen, sich um das Leid eines Tieres zu kümmern.

Eine der ganz wenigen Konstanten meines Lebens: die Liebe zu Tieren. Ich gehöre zu den Typen, die selbst Weinbergschnecken über den Weg helfen. :mrgreen:

Und den ...

:Knutscher:

gibts von mir, weil es Dich noch gibt. Danke fürs mal wieder Dabeisein, hochgeschätze Tash!
Doch wenn wir einmal bis ins Detail begreifen, daß wirklich jedes Geschehen aus einer guten Absicht und den zutiefst freien Ent­scheidungen aller Beteiligten erschaffen wird, (...) dann können wir uns fallenlassen und auf 'Gottes' guten Willen vertrauen.
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