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Seth, Haustiere und Psychosomatik
#1
Hallo Sethfans,

an einigen Stellen im Material finden sich wunderbare Zitate, denen eins gemeinsam ist: ein schöner Verweis zu dem, was man heute Psychosomatik nennt.

Kennt ihr auch solche Stellen?

"Viele Menschen mit Herzproblemen haben das Gefühl, dass sie die Lebenslust verloren haben. Ihr Herz ist vielleicht aus den unterschiedlichsten Gründen gebrochen. Oder sie fühlen sich herzlos oder meinen, dass sie so kaltherzig sind, dass sie sich selbst dafür bestrafen müssen, indem sie ihr Herz buchstäblich verlieren.
Für viele solche Menschen bewirkt eine liebevolle Umgebung viel mehr als eine Herzoperation. Ein Haustier kann einen Menschen, der einen Verlust erlitten hat, besser vor einer Herzoperation bewahren als jeder Arzt. Das heißt, eine „Liebes-Transplantation“ in das Umfeld des Betroffenen kann weitaus bessere Ergebnisse hervorbringen, als eine Herztransplantation, eine Bypass-Operation oder sonstiges, in solchen Fällen kann sich das Herz selbst heilen.
(SlB, 23.3.1984)

"Menschen, die an Epilepsie leiden, haben ebenfalls Angst vor ihrer eigenen Energie."
(SlB, 5.1.1984)
"Epilepsie bekommen Menschen, die starke, sich widersprechende Glaubensvorstellungen über Macht oder Energie haben, verbunden mit einer manchmal sehr außergewöhnlich intensiven mentalen und körperlichen Energie, die ausgelebt werden will.
Oft sind diese Menschen sehr intellektuell und besitzen eindeutig Talente, die nicht völlig ausgeschöpft werden. Sie haben dermaßen Angst vor ihrer persönlichen Macht und Energie, dass sie ihr Nervensystem blockieren und sich damit die Fähigkeit zu einer zielgerichteten Handlung nehmen, zumindest zeitweise.
Da diese Menschen über große Begabungen verfügen, suchen sie eher durch eine Krankheit als durch ihre Fähigkeiten, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Sie werden vielleicht zu professionellen Patienten, zum Liebling aller Ärzte, weil sie trotz ihres Leidens sehr viel Esprit und Witz haben. Aber diese Menschen leben in einem großen Widerspruch. Sie sind entschlossen, sich auszudrücken und sich gleichzeitig nicht auszudrücken. Wie viele andere glauben sie, dass Selbstentfaltung gefährlich ist, böse und nur im Leiden endet – ob selbstauferlegt oder nicht.
Diese Gruppe von Menschen ist normalerweise durch ein großes Potential an Zorn gekennzeichnet: Sie empfinden sich selbst gegenüber sehr viel Wut, weil sie ihre Kraft und Energie nicht zur Schau stellen können und statt dessen zu einem Verhalten „gezwungen“ werden, das manchmal angsterregend und erniedrigend ist.
Menschen, die an Epilepsie leiden, sind oft Perfektionisten; sie versuchen alles, um perfekt zu sein, fallen dabei aber in einen unausgeglichenen, zappeligen körperlichen Zustand.
Stottern ist gewissermaßen ein mildes Beispiel des gleichen Zustands. Auf der einen Seite fühlen sich Epileptiker aufgrund ihrer besonderen Talente dem Durchschnitt der Menschheit überlegen, auf der anderen Seite bewegen sie sich viel ungeschickter als normale Menschen. Andere glauben wiederum, dass sie wegen ihrer speziellen Fähigkeiten von anderen Menschen ausgestoßen und verfolgt werden." (SlB, 30.5.1984)

"Diese Argumentation ist für viele recht sonderbar, aber ein Mensch mit einer Krankheit wie Arthritis oder einem anderen die Bewegungsfreiheit einschränkenden Leiden, fragt sich möglicherweise: „Was würde ich denn tun, wenn ich nicht in dieser Situation wäre?“
Genauso wie die früher erwähnte Frau des Alkoholikers empfindet dieser Mensch möglicherweise Panik anstatt Erleichterung und entdeckt zum ersten Mal die Angst vor Bewegung, die dem Problem zugrunde liegt.
Aber warum sollte man Angst vor Bewegung haben? Weil viele Menschen gelernt haben, dass Kraft oder Energie nicht gut ist, dass sie destruktiv oder sündig ist und deshalb bestraft werden muss.
Aufsässigen und lauten Kindern wird oft gesagt, sie sollten nicht so angeben und ihren üblichen Überschwang zurückhalten. Religionen betonen die Bedeutung der Disziplin, der Nüchternheit und der Buße. Diese Einstellungen können sehr schädlich sein und sind, zusammen mit anderen Glaubenssätzen, für etliche spirituelle, physische, mentale und emotionale Schwierigkeiten verantwortlich." (SlB, 29.5.1984)

"Menschen mit diesem Glaubenssystem disziplinieren ihren Körper sehr stark, wählen den Beruf des Polizeibeamten oder versuchen, Positionen einzunehmen, in denen sie andere Menschen kontrollieren können.
Ich sage damit nicht, dass alle Polizisten oder Angehörige des Militärs oder ähnliches in diese Kategorie fallen. Solche Menschen neigen jedoch zu einem sehr disziplinierten Leben. Ihre gesundheitlichen Probleme werden sich in Eruptionen äußern – inneren Geschwüren, Hautausschlägen oder auch geistigen und emotionalen Ausbrüchen bis hin zu Gewaltausbrüchen, die um so mehr auffallen, als der normale Lebensstil doch sehr diszipliniert ist.
In solchen Fällen fehlt eine normale Art und Weise, Gefühle auszudrücken. Solche Menschen haben extreme Schwierigkeiten damit, beispielsweise Liebe, Freude oder Dankbarkeit auszudrücken; dieser Mangel an Ausdrucksfähigkeit wird als selbstverständlich von anderen hingenommen, die die wahre Ursache nicht erkennen und denken, dass derjenige einfach reserviert ist."
(SlB, 1.6.1984)

"Hinter dem ganzen Problem verbirgt sich im Grunde die Angst davor, die eigene Kraft und Energie zu leben. Krebspatienten sind innerlich ungeduldig, weil sie ihren Drang nach Entfaltung und Wachstum spüren, diesen aber unterdrücken."
(SlB, 12.6.1984)

"Seitens fast aller Krebspatienten wird seelisch-geistiges Wachstum geleugnet, oder das Individuum hat das Gefühl, daß es in persönlichen, nämlich psychischen Belangen nicht weiterwachsen könne. Das Bemühen zu wachsen aktiviert dann die Körpermechanismen, die zu einer Wucherung bestimmter Zellen führen.
Das Individuum besteht auf entweder Wachstum oder Tod und erzwingt auf diese Art künstlich eine Situation, in der das Wachstum selbst physisch zerstörerisch wird. Dies geschieht, weil eine Blockade eintritt. Das Individuum will im Bereich seiner Persönlichkeit wachsen, aber es fürchtet sich davor. Es gibt selbstverständlich immer individuelle Erfahrungen, die in Betracht gezogen werden müssen. Im allgemeinen aber empfindet sich eine solche Person oft als Märtyrerin ihres Geschlechts, in dieses eingekerkert und unfähig auszubrechen.
Dieser Zusammenhang mag offenkundig sein, wenn der Krebs die Sexualorgane befallen hat; er bildet aber oft den Hintergrund aller solchen Krankheiten. Energie wird von Problemen blockiert, die - in eurem Sinne - mit sexuellen Fragen in der Pubertät begannen. Energie wird als sexuell erfahren."
(DNdP, Si. 770)

"Es gibt unglücklicherweise auch Lehren, die auf Geschlechterdiskriminierung basieren. Jungen wird immer noch beigebracht, „cool“ zu sein, unemotional, aggressiv und entschlossen – im Gegensatz zu gefühlsbetont, kooperativ, sozial und ohne falsches Draufgängertum. Abhängig in irgendeiner Form zu sein gilt als unmännlich. Als Jugendlicher ist es ihnen grundsätzlich sehr peinlich, von ihren Müttern geküsst zu werden, obwohl es sehr natürlich ist, sowohl abhängig als auch unabhängig, sowohl kooperativ als auch wettbewerbsorientiert zu sein.
Solche jungen Männer wachsen heran mit dem Wunsch nach Unabhängigkeit, während sie aber gleichzeitig die natürliche Neigung verspüren, sich kooperativ und abhängig zu verhalten. Viele bestrafen sich für ein Verhalten, dass als unmännlich und abhängig gilt. Sie haben oft Angst davor, Liebe auszudrücken oder emotionale Nahrung mit Würde anzunehmen.
Diese Menschen neigen in der Folge zu ernsthaften Magengeschwüren; der Magen entzündet sich bei der Aufnahme von physischer Nahrung." (SlB, 29.5.1984)

"Ihr habt natürlich einen starken Sexualtrieb, und wenn ihr gleichzeitig versucht, ihn zu vermeiden, dann befindet ihr euch in einer sehr antagonistischen Situation. Frauen können sich da schnell hineinsteigern und erleben dann möglicherweise eine operative Entfernung der Gebärmutter, die zufällig von männlichen Ärzten, die die gleichen Glaubensüberzeugungen haben, durchgeführt wird." (SlB, 5.6.1984)

"Hinter jeder Erkrankung steckt im Grunde das Bedürfnis nach Entfaltung. Wenn Menschen sich in ihrem Wachstum behindert fühlen, dann versuchen sie, die Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Bevor gesundheitliche Probleme auftauchen, wird fast immer ein Mangel an Selbstrespekt oder Selbstentfaltung erfahren. Dieser Mangel kann sich in äußeren Gegebenheiten zeigen, in veränderten sozialen Bedingungen. Bei der Krankheit, die AIDS genannt wird, geht es um Homosexuelle, die sich zum ersten Mal zu ihrer Neigung bekennen und in Organisationen mitarbeiten, die sich für ihre Probleme einsetzt; sie werden plötzlich mit Misstrauen und Ablehnung anderer konfrontiert.
Der Kampf um den Ausdruck ihrer einzigartigen Fähigkeiten und Qualitäten treibt sie an, doch wird dieser Impuls allzu oft durch Ignoranz und Unverständnis aus ihrer Umgebung erstickt. Es besteht eine psychologische Ansteckungsgefahr. In ihrem Kampf gegen die Vorurteile fühlen sich die Betroffenen noch deprimierter. Viele fangen sogar an, sich selbst zu hassen. Trotz ihres Mutes haben sie doch Angst, als unnatürliche Mitglieder der Gattung Mensch zu gelten.
Diese Glaubensannahmen schwächen das Immunsystem und rufen die für AIDS typischen Symptome hervor. Die Krankheit ist ein soziales Phänomen, das Unzufriedenheit, Zweifel und Wut eines mit Vorurteilen behafteten Segments der Gesellschaft zum Ausdruck bringt.
Die körperlichen Veränderungen ergeben sich aus dem immer schwächer werdenden Lebenswillen. AIDS ist eine Art des biologischen Protests, als ob die Homosexuellen damit sagen wollen: „Ihr könnt uns ruhig umbringen. So wie ihr uns jetzt behandelt, kann es uns danach ja nur besser gehen.“ (SlB, 14.6.1984)

"Eure Einstellungen spielen eine große Rolle dabei, wie der Körper der Nahrung verwertet und wie er mit Gesundheit und Vitalität umgeht. Wenn der Körper für euch etwas Böses darstellt, bestraft ihr ihn möglicherweise dadurch, dass ihr fast verhungert, auch wenn eure Ernährung allgemein als normal gilt. Der Körper kann auf eure Einstellungen in der Form reagieren, dass bestimmte chemische Reaktionen ausgelöst werden, die ihn daran hindern, die Nahrung aufzunehmen. Auch die reinste Vollwertkost wird bei einer negativen Einstellung wenig Wirkung haben, während eine gesunde Einstellung und Respekt vor dem eigenen Körper dazu führen können, dass ihr gesund und wohlgenährt seid, auch wenn ihr nur „Fernseh-Nahrung“ und Fast Food zu euch nehmt." (SlB, 7.6.1984)

Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#2
Hi Apis,

Zitat:an einigen Stellen im Material finden sich wunderbare Zitate, denen eins gemeinsam ist: ein schöner Verweis zu dem, was man heute Psychosomatik nennt.

Kennt ihr auch solche Stellen?

auf Anhieb fällt mir nichts dazu ein, wahrscheinlich ist der Fokus! Aber...vielen Dank für's posten.

Zitat:"Viele Menschen mit Herzproblemen haben das Gefühl, dass sie die Lebenslust verloren haben. Ihr Herz ist vielleicht aus den unterschiedlichsten Gründen gebrochen. Oder sie fühlen sich herzlos oder meinen, dass sie so kaltherzig sind, dass sie sich selbst dafür bestrafen müssen, indem sie ihr Herz buchstäblich verlieren.
Für viele solche Menschen bewirkt eine liebevolle Umgebung viel mehr als eine Herzoperation. Ein Haustier kann einen Menschen, der einen Verlust erlitten hat, besser vor einer Herzoperation bewahren als jeder Arzt. Das heißt, eine „Liebes-Transplantation“ in das Umfeld des Betroffenen kann weitaus bessere Ergebnisse hervorbringen, als eine Herztransplantation, eine Bypass-Operation oder sonstiges, in solchen Fällen kann sich das Herz selbst heilen.
(SlB, 23.3.1984)

„Liebes-Transplantation“ ein sehr schöner Ausdruck.

LG

Mila
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#3
Hallo Mila,

seit einigen Monaten habe ich ja ein Kätzchen und ich habe in meinem Leben noch nie soviel gelacht, wie in dieser Zeit...

LG
Günter
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#4
Moin Apis.

Ja, ein Haustier kann sehr "erfüllend" sein.:mrgreen:

Jede Krankheit basiert auf GS/Unterdrückung (Selbst- oder Fremdunterdrückung) in jedweder Form. Das verändern der Lebensführung kann schon zu Verbesserungen führen, manchmal auch zu völliger Genesung.

Das Thema ist sehr umfangreich.

Gruß

PALE
:D
CARPE DIEM
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#5
Hi Günter,

(22.05.2012, 22:09)guenter schrieb: Hallo Mila,

seit einigen Monaten habe ich ja ein Kätzchen und ich habe in meinem Leben noch nie soviel gelacht, wie in dieser Zeit...

LG
Günter

es freute mich sehr dies zu wissen ...auch solch einem "Lebensgefährt" ist eine Bereicherung.

LG

Mila
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#6
Exclamation 
Zitat:Kinder haben vielleicht viele Kinderkrankheiten und trotzdem eine gute Gesundheit. Erwachsene brechen sich beim Skifahren oder bei anderen Sportarten das Bein, sind aber ansonsten gesund. (Lange Pause.)
Andere bekommen eine Erkältung oder die Grippe oder eine andere Krankheit, die angeblich leicht von einer Person auf die nächste übertragen wird; aber ansonsten können diese Menschen sehr gesund sein. Der Körper hat sein eigenes Regulativ. Dieses wird oft als Immunsystem bezeichnet.
Wird jemand krank, so wird gerne behauptet, dass das Immunsystem zu schwach war – obwohl der Körper weiß, dass gewisse Erkrankungen eine gesunde Reaktion sind. Für den Körper sind Krankheiten nicht gleich Krankheiten, wie sie normalerweise verstanden werden. Für den Körper ist jede Aktivität eine Erfahrung, ein momentaner Zustand des Lebens (Pause), eine Situation des Ausgleichs. (SlB, 15.3.1984, rote Hervorhebung von mir)

Einfach eine "Erfahrung"? "Nur" eine Erfahrung? Für mich klingt das jedenfalls so, als wollte Seth dem Begriff "Krankheit" den Schrecken nehmen.

Und tatsächlich: wenn man sich die ganzen Krankheitssymptome so ansieht, dann kann man relativ zwanglos ein verlorenes Gleichgewicht finden, das durch die Symptome wiederhergestellt wird.

Der Beinbruch ist eben einfach eine Überbeanspruchung, die einen einseitigen Kräfte- oder Energieüberschuß abbaut, auf der körperlichen und vermutlich ebenso auch auf der geistigen Ebene...

LG
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#7
Zitat:Für mich klingt das jedenfalls so, als wollte Seth dem Begriff "Krankheit" den Schrecken nehmen.

Für mich klingt das nicht so, denn ich sehe in Krankheit keinen "Schrecken".

Ab und an ein bisschen krank ist ganz gesund - sag ich immer.

Und Erfahrungen sind doch eh alles, ob Gesundheit oder Krankheiten. (Warum gibt es von Gesundheit eigentlich keinen Plural ... ? :Kopfkratz: ... ebenso wie es von Plural keinen Plural gibt.)

Ob Armut oder Reichtum - ob dumm wie Bohnenstroh oder pfiffig wie ein Schaf - ob Choleriker oder Phlegmatiker. Mal so mal so - alles Erfahrungen. Kann doch lustig sein so ein Erdenleben! Manchmal jedoch erst mit Abstand betrachtet ...
Organisiert eure Wirklichkeit nach eurer Stärke, organisiert eure Wirklichkeit nach eurem Sinn - für das Spielerische, nach euren Träumen, nach eurer Freude, nach euren Hoffnungen und dann könnt ihr denen helfen, die ihre Wirklichkeit nach ihren Ängsten organisieren. J.R.
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#8
(13.07.2012, 10:16)Yeti schrieb:
Zitat:Für mich klingt das jedenfalls so, als wollte Seth dem Begriff "Krankheit" den Schrecken nehmen.

Für mich klingt das nicht so, denn ich sehe in Krankheit keinen "Schrecken".

Ab und an ein bisschen krank ist ganz gesund - sag ich immer.

Äh, sicher hast Du dann noch keine richtig üblen Diagnosen bekommen, oder?
Dann wärst auch Du zunächst "erschreckt", glaub' mir. :zwinker:
Wie sich das dann nach dem ersten Schock der Schrecksekunde entwickelt, steht natürlich auf einem ganz andere Blatt...

Der Ansatz des Plurals von "Gesundheit" ist gut, gefällt mir! :Handkicker:

LG
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#9
Apis schrieb:Äh, sicher hast Du dann noch keine richtig üblen Diagnosen bekommen, oder?

Bingo! :-))

Obwohl ... mit 16 Jahren hat mir mal eine Zahnärztin prophezeit, dass der Stift für meinen "Ersatzzahn" den sie mir eingesetzt hat höchstens 2 bis 3 Jahre halten wird und ich dann eine Prothese brauchen werde.
Aber jetzt nach dreißig Jahren hält er immer noch.
Fazit: Glaube keinem Arzt! 8) :mrgreen:

Apis schrieb:Dann wärst auch Du zunächst "erschreckt", glaub' mir. :zwinker:
Also wenn ich nicht mal Ärzten glaube, ... :Kopfkratz:
Nö! Ich glaub dir nicht! :rolla: :angel:


Schönes Blaues!
:Winker:
Organisiert eure Wirklichkeit nach eurer Stärke, organisiert eure Wirklichkeit nach eurem Sinn - für das Spielerische, nach euren Träumen, nach eurer Freude, nach euren Hoffnungen und dann könnt ihr denen helfen, die ihre Wirklichkeit nach ihren Ängsten organisieren. J.R.
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#10
Nachfolgende Beiträge abgetrennt in neues Thema
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#11
Hallo Leute,

in der Nähe von Lanes Zitat der Woche fand ich folgende Stelle, die wunderbar zu meinem alten Thema über Psychosomatik passt.

Ich gebe das, was sich dazu im Laufe der Zeit so angesammelt hat, wieder, zusammen mit ein paar anderen interessanten Gedanken zum Thema "Heilung" und "Heilung mit negativem Vorzeichen: Krankheit":

"Eure physische Existenz ist euch aber gegeben, damit ihr euren Körper als Lern- und Ausdrucksmittel benutzt." (DNdpR, Si. 626)


"Ich erwähne das hier nur deshalb, weil in der Entwicklung eines Menschen Krankheit auch als konstruktives Mittel zum Zweck benutzt werden kann. In einem solchen Fall würde ebenfalls ein Glaubenssatz mit ins Spiel kommen: Ein schlechter Gesundheitszustand ist das beste Mittel, einen anderen Zweck zu erreichen! Davon wird noch die Rede sein.
Der Glaube an die Krankheit als solche hängt meist mit dem Glauben an die Wertlosigkeit des Menschen, an Schuld und Unvollkommenheit zusammen." (DNdpR, Si. 620)

"Euer Körper ist nicht von ungefähr dünn oder dick, lang oder kurz, gesund oder krank. Diese Eigenschaften sind geistiger Art und werden von euch auf euer äußeres Erscheinungsbild projiziert." (DNdpR, Si. 610)

"Wenn ihr, zum Beispiel, krank seid, so hat das einen Grund. Um völlig gesund zu werden, ohne neue Symptome zu entwickeln, müßt ihr den Grund herausfinden. Eure Krankheit mißfällt euch vielleicht, aber ihr habt euch für diesen Kurs trotzdem entschieden, und solange ihr von seiner Notwendigkeit überzeugt seid, werden euch die Symptome anhaften. Nun können diese entweder aus einer bestimmten Überzeugung erwachsen oder durch einen Komplex in sich zusammenhängender Überzeugungen verursacht sein." (DNdpR, Si. 616)

"Eure Gedanken regulieren eure Gesundheit. Das ständige Denken an Krankheit macht euch krank. Solange ihr glaubt, daß euch Viren, Infektionen und Unfälle krankmachen, müßt ihr Ärzte aufsuchen, die innerhalb dieses Glaubenssystems operieren. Und da ihr an ihre Hellverfahren glaubt, ist zu hoffen, daß es ihnen gelingt, euch Erleichterung zu verschaffen.
Solange ihr nicht begreift, daß es die Inhalte eures Denkens und Fühlens sind, die eure Krankheiten verursachen, werdet ihr diesen auch weiterhin ausgesetzt sein, und immer neue Symptome werden sich zeigen. Ihr werdet immer wieder zum Arzt zurückkehren. Sobald ihr aber einmal in dem Prozeß der Änderung eurer Glaubenssätze steht - wenn ihr nämlich zu begreifen beginnt, daß eure Gedanken und Gefühle eure Krankheiten verursachen -, dann könnte es sein, daß ihr zeitweise nicht wißt, was tun." (DNdpR, Si. 617)

"Wenn ihr aggressive Gedanken und Gefühle ohne Ausnahme für falsch haltet und unterdrückt, dann gebt ihr - um bei unserer Analogie zu bleiben - eurem Organismus nicht einmal ansatzweise Gelegenheit, sich selbst zu reinigen. Statt dessen sperrt ihr die »Gifte« in eurem Inneren ein. So wie im Fleische eine Entzündung entstehen würde, so könnte sich das gleiche in eurer geistigen Erfahrung ereignen. Körperlich könnte sich daraus ein sehr ernster Zustand, etwa eine Blutvergiftung, entwickeln; geistig und emotional kann ein solches Abwürgen der Naturkräfte zu »kranken« Gedanken und Gefühlsstrukturen führen. Diese können sich wie Wucherungen ausbreiten, denen es zwar nicht an Sauerstoff fehlt, aber an dem freien Zusammenfluß mit den gesunden Elementen eurer bewußten Erfahrung mangelt." (DNdpR, Si. 634)
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#12
(17.06.2013, 14:25)Apis schrieb: "Wenn ihr aggressive Gedanken und Gefühle ohne Ausnahme für falsch haltet und unterdrückt, dann gebt ihr - um bei unserer Analogie zu bleiben - eurem Organismus nicht einmal ansatzweise Gelegenheit, sich selbst zu
reinigen. Statt dessen sperrt ihr die »Gifte« in eurem Inneren ein. " (DNdpR, Si. 634)

Nur der Vollständigkeit halber... In meinem englischen Text steht das anders.

Zitat:When you consider aggressive thoughts wrong, using this analogy, you do not even begin to allow the system to clear itself. Instead you shut up the "poisons" inside.

"Wenn ihr aggressive Gedanken für falsch haltet, um bei dieser Analogie zu bleiben, dann erlaubt ihr nicht mal ansatzweise dem System (Organismus) sich zu reinigen. Statt dessen sperrt ihr die »Gifte« in eurem Inneren ein."

Also spricht Seth da nur von aggressiven Gedanken, nicht von Gefühlen, wie der deutsche Text erzählt, und "ohne Ausnahme" steht in meiner englischen Version auch nicht da. Ebenso wenig ist bei Seth davon die Rede, irgend etwas zu unterdrücken. :Kopfkratz:


Ich sags jetzt mal, ohne meine Gedanken für falsch zu halten. Wenn beide, die Übersetzerin und ich, das selbe englische Original vorliegen hatten, dann wäre es keine Übersetzung, sondern eine Nacherzählung (wider besseres Wissen). Aber weiß ich ja nicht, welche Quelle sie hatte. Und so bleibt mir einmal mehr nur, mich zu wundern. Cool ist das allemal nicht. :Kopfkratz: Ich habe manchmal echt das Gefühl, hier wird die Gebrauchsanweisung gleich mit geliefert, statt zu übersetzen, was da steht. Na ja, was solls...


LG

Lane
Ich bin ein Erzieher und ich war es in verschiedener Hinsicht während vielleicht mehr Jahrhunderten als mir zuzugeben lieb ist und ich glaube nicht daran, einfache Lösungen anzubieten, denn sie sind wertlos. Die direkte Erfahrung bei diesem Vorgehen wird in der Tat deine eigene sein und weil es deine eigene ist, wird sie Früchte tragen.
DfS 4, Sitzung 162

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#13
Moin Apis.

Was die Gesundheit angeht, ist das einer der wichtigsten Texte.

Generell kann gesagt werden :" Ändere in den entsprechenden Bereichen deine Lebensführung und du wirst gesund." Und genau hier setze ich an.

Gruß

PALE
:D
CARPE DIEM
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#14
Guten Morgen Lane Du Wächter des original Textes.

Ja, die Unterschiede sind wesentlich. Die Interpretationen des Textes sollten doch schon dem einzelnen Leser überlassen werden.

OK, damit müssen wir wohl leben,:roll:......na ja, Du nicht!:a020:

Gruß

PALE
:D
CARPE DIEM
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#15
Moin Du!

(18.06.2013, 04:53)PALE schrieb: Generell kann gesagt werden :" Ändere in den entsprechenden Bereichen deine Lebensführung und du wirst gesund."

Welches sind die "entsprechenden Bereiche"? Mich interessiert, wie Du die entsprechenden Bereiche herausfindest.
Welcher Lebensbereich entspricht einer Mirgräne, welcher eher Zahnschmerzen und welcher Bauchweh oder Kurzsichtigkeit?

:zwinker:
Liebe Grüße
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#16
Moin Apis.

Gute Frage, wird immer wieder gestellt.

Grundlage sind IMMER GS und das daraus resultierende Verhalten der Person.

Nehmen wir die Migräne bei Frauen.In allen von mir behandelten Fällen, haben die Frauen ihre eigenen Wünsche und ihr eigenes Wollen unterdrückt oder nur in Teilbereichen. Ein individuelles Verhalten spielte dabei auch noch eine Rolle, aber bei allen gleich, siehe oben.

Auf Details, wie ich das herausfinde und behandel, möchte ich hier nicht eingehen, aber ich finde es heraus. Nur soviel: Migräne ist keine "große Aktion".

Seine Wünsche auf Dauer unterdrückt, führt zu bestimmten Krebsarten.

Die Zähne sind sehr speziell. Frage jemanden der Probleme damit hat wie er seine Zähne betrachtet und Du hörst dann schon die entsprechenden GS. Manchmal hast Du auch die Ergebnisse rüder Erziehungsmethoden vor Dir. Beispiele gefällig?: "..beiß die Zähne zusammen da musst du durch". "Da muss ich mich durchbeissen". Hier noch ein bischen GS: "Zucker zerstört Deine Zähne", Papa hat schlechte Zähne die habe ich von ihm geerbt" und ähnlicher Blödsinn. Alles sehr individuell, es lässt sich herausfinden.

Bauchweh hat, bei Kindern, oft eine Ursache in der psychischen Belastung

Ich könnte es hier X-beliebig fortführen, wichtig ist nur, sei aufmerksam in den Gesprächen, DAS ist die halbe Miete zur Gesundheit.

Bleib schön brav und Du bleibst Gesund:mrgreen:

PALE
:D
CARPE DIEM
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#17
(18.06.2013, 13:36)Apis schrieb: welcher eher Zahnschmerzen und welcher Bauchweh oder Kurzsichtigkeit?

Hallo Apis,

mit 9 Jahren saß ich immer in der letzten Bank. Dann sah ich plötzlich immer schlechter, mit 10 Jahren saß ich in der ersten Bank. Dann brauchte ich eine Brille...

Erst Jahrzehnte später erfuhr ich bei Seth den wahren Grund. Ich wollte damals ins Gymnasium und später studieren. Aber die finanzielle Lage meiner Muter (sie war Kriegerwitwe) ließen diese Pläne nicht zu. Um mich aber von meinen Mitschülern abzuheben, legte ich mir eine Brille zu. Es war auch als Kompensation für meine verhinderten Pläne zu betrachten. Damals war ich der einzige in meiner Klasse und einer der wenigen in der ganzen Schule.

LG
Günter
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#18
Moin PALE,

danke für die (nach Deinen sonstigen Gewohnheiten ziemlich ausführliche :mrgreen: ) Antwort! Du brauchst das nicht x-beliebig fortzuführen. Erkennst Du dabei auch Muster, Gemeinsamkeiten?

Wie kann es sein, dass unterdrückte Entfaltungs- und Wachstumsimpulse anstatt im Verhalten oder auf Gefühls- und Gedankenebene auf der körperlichen Ebene Ausdruck (z.B als Krebs) finden?

Wird dadurch nicht ein deutlicher und unbedingter Druck erkennbar, sein Leben nach den Impulsen zu leben? Die Impulse kommen vom inneren ich/Selbst, und die Kommunikation zum Äußeren sollte passen.

Nach der Logik wäre "Bravsein" (=immer das tun, was andere von Dir erwarten), obwohl alle anderen Impulse in Dir nach Kampf und Widerstand streben, der sicherste Weg in die Krankheit. :mrgreen: "Bravsein" ist auch nicht 'reckless', das wird Lane rein sprachlich gerne bestätigen. Und ob Bravsein dem Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und der förderlich ist, ist auch fraglich. Am ehesten vielleicht noch der Kreativität, solange sie sich allein im stillen Kämmerchen abspielt.

Wir haben mit Bravsein ein kollektives Problem:

Pippi Langstrumpf geht nicht in die Schule.
Wickie schmuggelt sich auf's Schiff und jagt keine Wölfe.
Biene Maja sammelt nichts und lebt lieber auf der Wiese.
Jack Sparrow hält sich an keine Vereinbarung.
Harry Potter schwänzt den Unterricht in "Zaubertränke".

Die Liste ließe sich x-beliebig fortführen.

Warum sonst wären Pippi Langstrumpf, Wickie, Biene Maja, Jack Sparrow, Harry Potter und die meisten anderen Stars ihres Genres alles andere als brav?

:Winker:
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#19
(19.06.2013, 07:53)Apis schrieb: Nach der Logik wäre "Bravsein" (=immer das tun, was andere von Dir erwarten), obwohl alle anderen Impulse in Dir nach Kampf und Widerstand streben, der sicherste Weg in die Krankheit. :mrgreen:

Genau darauf kommt Abraham zu sprechen. Er gibt das Beispiel eines Freundes, der von Dir ein bestimmtes Verhalten erwartet. Und ein anderer Freund erwartet ein anderes Verhalten von Dir. So weit, so gut. Spätestens, wenn Du mit beiden glaichzeitig am Tisch sitzt, hast Du ein Problem, so Abe. Er sagt, vergiß es, es ist nicht möglich.

Bei Seth ist es ja auch nicht anders, wenn er sagt, was Dir Spaß macht, entspricht Deinem Wesen. Ist das Selbe in Grün.


Zitat:"Bravsein" ist auch nicht 'reckless', das wird Lane rein sprachlich gerne bestätigen.

Wenn Du "reckless" mit "rücksichtslos" übersetzt, so kam mir vorhin der Gedanke, als ich Deine Ausführungen das erste Mal las, dann könnte es sogar rücksichtslos sich selbst gegenüber sein, wenn man brav ist. Aber Hand aufs Herz: Wer von uns ist nicht ziemlich oft brav?

Zitat:Und ob Bravsein dem Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und der förderlich ist, ist auch fraglich.

Für mich ist das keine Frage. Dem Selbstvertrauen und dem Selbstbewußtsein förderlich ist letztlich ein Verhalten, das dem eigenen Wesen entspricht. Sich verbiegen kann es doch wohl nicht sein.


Zitat:Am ehesten vielleicht noch der Kreativität, solange sie sich allein im stillen Kämmerchen abspielt.


Da wüßte ich jetzt nicht, wo Du siehst, daß Bravsein die Kreativität fördert. Seth spricht in diesem Kontext die nötige Disziplin an. Bei Ruburt, glaube ich. Disziplin ist ja eh eines seiner Lieblingsthemen. Ich denke aber, daß er da weniger an Bravsein denkt, als an regelmäßiges, zielgerichtetes, konsequentes Handeln. So wie der Weihnachtsmann. Jedes Jahr, zuverlässig. Wundert mich ja, daß Seth ihn nirgends erwähnt, als Vorbild für Ruburt. :Kopfkratz: Muß ich wieder machen. :Verlegen:
Ich bin ein Erzieher und ich war es in verschiedener Hinsicht während vielleicht mehr Jahrhunderten als mir zuzugeben lieb ist und ich glaube nicht daran, einfache Lösungen anzubieten, denn sie sind wertlos. Die direkte Erfahrung bei diesem Vorgehen wird in der Tat deine eigene sein und weil es deine eigene ist, wird sie Früchte tragen.
DfS 4, Sitzung 162

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#20
Moin.

Fein. freut mich, Ihr habt es verstanden!!!:mrgreen:

Genau, Brav sein, in dem Sinne wie wir es verstehen, führt nicht sehr weit....Rücksichtslosigkeit aber auch nicht.

Die Prämisse lautet schlicht: Tue das Beste für Dich selbst und alles kommt an diie "richtige" Stelle.

Apis, zu deinen Fragen:

Muster und Gemeinsamkeiten sind deutlich erkennbar. Jede Krankheit hat, sozusagen, ihren "roten Faden".

Nicht jede Krebsart hat ihren Ursprung im unterdrücken von Wünschen und Wollen, bedenke aber, Das wir dabei eine riesen Menge an Energie/Bewusstsein unterdrücken. Irgendwann sucht sich diese Energie ihren Ausdruck....und der ist dann nicht mehr "kontrolliert".

Krebs (wuchern) = "unkontrollierte Energie/Bewusstsein."

Es wird kein Druck erkennbar, es wird die NOTWENDIGKEIT sein Leben zu leben erkennbar und zwar mit allem was dazu gehört, einschließlich dem folgen der Impulse. Voraussetzung ist natürlich, das die Impule auch erkannt werden. Wie soll man davon wissen, wenn es einem keiner sagt das es sie gibt?

Unser Körper IST ein Feedbacksystem!! Das erklärt eigentlich alles.

Drück Dich aus und bleib schön Gesund.:a020:

Gruß

PALE
:D
CARPE DIEM
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#21
(20.06.2013, 04:39)PALE schrieb: Moin.

Fein. freut mich, Ihr habt es verstanden!!!:mrgreen:

Puuh, und ich hatte schon geschwitzt und befürchet, ICH hätte daneben lieben können...


Zitat:Muster und Gemeinsamkeiten sind deutlich erkennbar. Jede Krankheit hat, sozusagen, ihren "roten Faden".

Und wie?
Bekommt man es an den Augen, wenn man eine falsche Sichtweise hat?
Bekommt man es am Magen, wenn man Dinge nicht richtig verdauen kann?
Bekommt man es am Herz, wenn man nicht liebevoll mit Dingen umgeht?
Bekommt man es am Hirn, wenn man falsche Gedanken hegt?
Bekommt man es am Bein, wenn man keine Fortschritte macht?
Und an der Brust, wenn man nicht fürsorglich genug ist?

Wie entsteht der Bezug der unausgedrückten Energie zum Körper?
Über das Zellbewusstsein? Ja, das könnte sein.

Zitat:Nicht jede Krebsart hat ihren Ursprung im unterdrücken von Wünschen und Wollen, bedenke aber, Das wir dabei eine riesen Menge an Energie/Bewusstsein unterdrücken. Irgendwann sucht sich diese Energie ihren Ausdruck....und der ist dann nicht mehr "kontrolliert".

Krebs (wuchern) = "unkontrollierte Energie/Bewusstsein."

Und warum "muß" ich Energien ausdrücken oder kontrollieren?
Wer schickt sie mir? Mein Selbst, um zu lernen?

Zitat:Es wird kein Druck erkennbar, es wird die NOTWENDIGKEIT sein Leben zu leben erkennbar und zwar mit allem was dazu gehört, einschließlich dem folgen der Impulse.

Es besteht eine Notwendigkeit, sein Leben zu leben? Nein, nicht mal das, ich kann entscheiden, es zu beenden.

Es besteht eine Notwendigkeit, sein Leben bewusst zu leben...

Zitat:Voraussetzung ist natürlich, das die Impule auch erkannt werden. Wie soll man davon wissen, wenn es einem keiner sagt das es sie gibt?

Intuitiv. 8):mrgreen:

Zitat:Unser Körper IST ein Feedbacksystem!! Das erklärt eigentlich alles.

Drück Dich aus und bleib schön Gesund.:a020:

:a020: (gefällt mir-Button)
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#22
(20.06.2013, 07:27)Apis schrieb:
(20.06.2013, 04:39)PALE schrieb: Muster und Gemeinsamkeiten sind deutlich erkennbar. Jede Krankheit hat, sozusagen, ihren "roten Faden".

Und wie?
Bekommt man es an den Augen, wenn man eine falsche Sichtweise hat?
Bekommt man es am Magen, wenn man Dinge nicht richtig verdauen kann?
Bekommt man es am Herz, wenn man nicht liebevoll mit Dingen umgeht?
Bekommt man es am Hirn, wenn man falsche Gedanken hegt?
Bekommt man es am Bein, wenn man keine Fortschritte macht?
Und an der Brust, wenn man nicht fürsorglich genug ist?

Jein. Das ist eine Kann-Bestimmung, kein Muß. Die Symbolik hier ist ebenso individuell wie die Traumsymbolik. Und die kann man sich ja im Traum besipielsweise vom inneren Selbst erklären lassen. Oder in Psi-Zeit. Ein roter Faden ist kein kommerzieller Ursache-Wirkung Katalog a la Dahlke.

Pale hatte hier an anderer Stelle eine Suggestion vorgestellt: "Welches Problem liegt dieser Sache zu Grunde?" Kann auch dazu verwendet werden, die Bedeutung von Krankheiten zu verstehen.

Dieses Katalog-Denken kann sehr kontraproduktiv sein. Ermöglicht es ohne Weiteres, sich Jahre lang im Kreise zu drehen. Unter miserabligen Lebensumständen, weil man auf dem falschen Dampfer ist.


Zitat:Wie entsteht der Bezug der unausgedrückten Energie zum Körper?
Über das Zellbewusstsein? Ja, das könnte sein.

Zitat:Nicht jede Krebsart hat ihren Ursprung im unterdrücken von Wünschen und Wollen, bedenke aber, Das wir dabei eine riesen Menge an Energie/Bewusstsein unterdrücken. Irgendwann sucht sich diese Energie ihren Ausdruck....und der ist dann nicht mehr "kontrolliert".

Krebs (wuchern) = "unkontrollierte Energie/Bewusstsein."

Und warum "muß" ich Energien ausdrücken oder kontrollieren?
Wer schickt sie mir? Mein Selbst, um zu lernen?

Dazu als Hintergrund:
Zitat:Das innere Selbst bewirkt die physischen Herausforderungen, die dann weitere körperliche Aktivitäten zu verursachen scheinen. Der Trieb für alle sich entwickelnden und latenten Aktionen ist schon im ungeborenen Kind angesetzt. Die ersten Schritte des Kindes schlummern bereits im ersten Flimmern der Kinderaugen, denn die Ereignisse folgen so natürlich aufeinander wie das Entfalten von Blütenblättern.
Es sind Entfaltungen, wobei das innere Selbst latent Vorhandenes in physische Realität umsetzt. Nun mag es aber Bereiche geben, an denen das innere Selbst ganz einfach nicht interessiert ist. Es mag Bereiche geben, in denen es ganz einfach weniger tüchtig ist. Das innere Selbst ist eine sich entwickelnde Wesenheit, nicht ein fertiges Produkt. Individuell ausgedrückt besteht die ganze Idee der physischen Realität im Auftauchen von Erfahrung in eurem speziellen System.
Das innere Selbst macht sich mit der dort existierenden Realität vertraut. In vielen Fällen tritt es in eine neue Welt ein. Weil damit ein Lernprozess verbunden ist, gibt es auch Fehler. Alle fehlerhaften Konstruktionen werden jedoch vom inneren Selbst in ein Rückkoppelungssystem eingebracht und als Teil des Lernprozesses verwendet.Euer System ist nicht das grundlegendste, aber es ist eines der grundlegendsten, und es bietet für das innere Selbst die Möglichkeit, sich mit gewissen grundsätzlichen Tatsachen vertraut machen zu können.

Es versieht sich daher mit einer großen Auswahl von Umgebungen in verschiedenen Reinkarnationen, mit Problemen verschiedenster Art und mit unterschiedlichen Lebensverhältnissen. Es versucht nicht, Lebensumstände ohne Herausforderungen zu formen, sondern in der Tat genau das Gegenteil. Es gewöhnt sich an seine eigenen Fähigkeiten und lernt, wie sie angewendet werden können. Was geschieht, wenn das innere Selbst vorsätzlich destruktive Energien verwendet? Das erfährt es, indem es das tut.
Es weiß sehr wohl Bescheid über seine eigene Unzerstörbarkeit und über diejenige seiner Mitmenschen. Was geschieht im Falle von konstruktiver psychischer Energie, wenn dieser Energie vorsätzlich aggressive Ventile verweigert werden? Das innere Selbst findet es heraus.
Was ist es für ein Gefühl, die volle Wucht der Aggression abzubekommen? Es formt eine andere Lebenssituation und findet die Antwort. Wie stark und mächtig ist die Energie, die es zu seiner Verfügung hat? Wie kann sie am besten angewendet werden? Es ist sehr wichtig, dass alle diese Fragen beantwortet werden, denn das innere Selbst setzt sich aus Energie zusammen; in anderen Aktivitätsfeldern werden Gedanken und Emotionen unmittelbar übersetzt und ihre Resultate sind sofort sichtbar. Es gibt keine schonende Zeitverzögerung wie in eurem eigenen System, und es gibt keinen physischen Körper, so wie ihr ihn kennt.

(....)

Das innere Selbst hat somit eine ganz andere Perspektive eurer Realität als ihr, und es sieht Zielsetzungen, die euch nicht offenbar sind.
Vergesst jedoch nicht, dass ihr ein Teil des inneren Selbst seid. Es missbraucht euch nicht.
Ihr seid jener Teil, der physische Realität erlebt. Physische Krankheiten, die nicht kritisch, sondern wahrnehmbar sind, und die zum Beispiel nicht den Verlust eines Gliedes oder eines Organs beinhalten, stellen normalerweise Probleme dar, die dabei sind, gelöst zu werden, Probleme, die, in Anführungszeichen, "draußen im Offenen" sind.
Nun, diese spezielle Art von Krankheiten ist das Endprodukt eines Entdeckungsprozesses. Innere Probleme werden buchstäblich hinaus ins Offene gebracht, wo ihnen begegnet werden kann, wo sie erkannt werden, wo man mit ihnen umgehen und sie besiegen kann, indem die Symptome als Messpunkte des Fortschritts gebraucht werden können. Eine Versuchs- und Irrtumsmethode ist damit verbunden, aber innere Prozesse widerspiegeln sich in diesen Fällen ziemlich schnell in der physischen Kondition.
Im Idealfall wären nun, bei der Sichtbarmachung des Problems, auch die Hilfsmittel für die richtige Lösung gegeben worden. Ein Heilungsprozess wird definitiv damit verbunden sein, sogar mit einem anfänglichen Wiederauftreten der Symptome, denn das psychologische System zwingt das Problem endgültig hinaus ins Offene. Ich spreche nun von jenen Krankheiten, die ich beschrieben habe.
In anderen Fällen, wo das Symptom selbst im Inneren liegt, wie zum Beispiel bei Geschwüren, ist dies ein Zeichen, dass das innere Selbst bis jetzt noch nicht bis zu einem solchen Punkt gekommen ist. Die Persönlichkeit ist noch nicht einmal willig, den Problemen auch nur bis zu diesem Ausmaß entgegenzutreten, und das Symptom selbst ist, symbolisch ganz korrekt ausgedrückt, vor physischer Sicht geschützt. Die relative Beobachtbarkeit eines Symptoms ist daher ein Hinweis auf die Einstellung der Persönlichkeit gegenüber ihrem Problem.

DfS 9, Si 472

Also, das ist schon recht komplex. Keine Dahlke-Schubladen.


Zitat:
Zitat:Es wird kein Druck erkennbar, es wird die NOTWENDIGKEIT sein Leben zu leben erkennbar und zwar mit allem was dazu gehört, einschließlich dem folgen der Impulse.

Es besteht eine Notwendigkeit, sein Leben zu leben? Nein, nicht mal das, ich kann entscheiden, es zu beenden.

Es besteht eine Notwendigkeit, sein Leben bewusst zu leben...

Auch nicht. Es besteht nur die Notwendigkeit, Erfahrungen zu machen. Aber kuck mal oben, was er über das innere Selbst sagt. Es will den Umgang mit Energie lernen. Das Ego mag das anders sehen.

LG

Lane
Ich bin ein Erzieher und ich war es in verschiedener Hinsicht während vielleicht mehr Jahrhunderten als mir zuzugeben lieb ist und ich glaube nicht daran, einfache Lösungen anzubieten, denn sie sind wertlos. Die direkte Erfahrung bei diesem Vorgehen wird in der Tat deine eigene sein und weil es deine eigene ist, wird sie Früchte tragen.
DfS 4, Sitzung 162

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#23
Geniale Stellen, die Du da herausgesucht hast! Sehr inspirierend! :a020: :a020::a020:

Danke dafür!
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#24
Hi Lane.

Gute Darstellung.

Du schreibst es besteht die NOTWENDIGKEIT Erfahrungen zu machen. Richtig, die kannst Du aber auch nur machern wenn Du Dein Leben lebst. ODER?

Es ist korrekt, es gibt keinen "Katalog", a la Dahlke schon gar nicht. Die Anwendung, also die Praxis, lehrt etwas anderes. Mir gelingt es im Gespräch mit der betroffenen Person sofort zu erkennen wo das Problem der "Krankheit" liegt. Wenn wir dann anfangen zu arbeiten, stellen sich oft noch mehrere "Krankheiten" ein.....und dann wird es spannend.

Es gibt das Phänomen, daß eine "Krankheit" von einer anderen begleitet wird, sie marschieren im Verbund sozusagen.

All diese ganzen Zusammenhänge lassen sich schriftlich kaum darstellen, das Thema ist einfach zu komplex. Entscheidend ist, das ich weiss WO ich ansetzen muß.

In diesem Sinne bleibt alle schön Gesund.

Gruß

PALE
:D
CARPE DIEM
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#25
Moin Apis.

Unser Genius Lane, hat Dir eine passende Antwort geliefert. Ich zumindest bin davon sehr angetan. Hat er gut gemacht, wie ich finde.:a020::Winker:

Gruß

PALE
:D

Nichts ist Gleich, alles ist individuell!!!
CARPE DIEM
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