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Aufgaben, Probleme und Fehler in und Sinn von Inkarnationen
#1
"If such issues could all be mentally worked out on some nonphysical drawing board, again, the great challenge of physical existence would be neither necessary nor meaningful." (DNdP,Si.799)




Hallo zusammen,

nein, mir ist nicht langweilig, ganz und gar nicht :Winker: !

Nachdem die Theorie der parallelen Inkarnationen dazu geeignet sein könnte, im "Team" mit anderen Persönlichkeitsteilen deren Aufgaben abzunehmen ;) :lol: , hatte ich mich gefragt, was denn eigentlich der Sinn der Inkarnation/-en sein könnte. :idea:

Dazu suchte ich nach Lernaufgaben, Problemstellungen, Prüfungen und Lehrveranstaltungen. 8)

Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass dieser Sinn, die "Lebensaufgabe" individuell verschieden sein muß. Es gibt wohl nicht den "Sinn des Lebens", sehr wohl aber den "Sinn Deines Lebens". Nicht unbedingt fest und zementiert, aber doch als Umriss oder Schema erkennbar. Es scheint gleiche Grundmuster zu geben.

Was kann man "falsch" machen? Oder vergessen?

Diese Grundmuster suche ich, denn sie geben Orientierung und Halt, in einem heute oft als sinn-entleert empfundenen Leben.

Wollt ihr suchen helfen :?: Oder ist das gar heilig und verboten :?:

Seth darf den Anfang machen, die Unterstreichungen sind von mir und sollen verdeutlichen, worauf ich hinaus will:

"Findet ihr grobe Fehlurteile darin (Anm.: im Rahmen jener speziellen Tätigkeitsdimension, die eure siebenundsiebzig Jahre darstellen), dann könnt ihr sie korrigieren." (GmS, Sitzung 539, vor 22.14 Uhr)
"Einige ziehen dies der Reinkarnation vor oder benutzen es vielmehr als Studie vor einer neuen Reinkarnation. Diese Leute sind oft im Grunde ihres Herzens Perfektionisten. Sie müssen einfach zurückgehen und neuschöpfen. Sie müssen ihre Fehler wiedergutmachen. Sie benutzen ihr eben vollendetes Leben als 'Leinwand' und entwerfen ein besseres Bild. Dies ist eine geistige und psychische Übung, der sich viele unterziehen. Sie erfordert große Konzentration und ist nicht mehr eine Halluzination, wie jede Existenz eine ist."

Und weiter unten, zu Gespenstern:
"Die Persönlichkeit selber ist 'wohlbehalten', während bestimmte Teile von ihr sich mit ungelösten Problemen auseinandersetzen und auf diese Weise Energien abreagieren."

"Dem Augenblick der Entscheidung geht eine Zeit der Selbstprüfung voraus, da euch eure ganze 'Geschichte' zugänglich wird. Dann begreift ihr die Natur der Wesenheit und werdet von 'fortgeschritteneren' Teilen von ihr beraten. (GmS, Sitzung 540, nach 22.54 Uhr)

"Wie schon erwähnt ist das Erdendasein eine Ausbildungszeit. Trotzdem wäre es mir lieb, wenn ihr eure herkömmlichen Vorstellungen von Fortschritt vergessen könnt.
Vorstellungen von gut, besser am besten sind beispielsweise irreführend. Ihr lernt, soweit wie möglich zu s e i n. In einem gewissen Sinne lernt ihr, euch selbst zu erschaffen. Während ihr dies im Laufe des Reinkarnationszyklus bewältigt, stellt ihr eure Hauptfähigkeiten auf das physische Leben ein, entwickelt menschliche Qualitäten und Charaktereigenschaften und erschließt eine neue Tätigkeitsdimension. Das bedeutet nicht, dass das Gute nicht existierte, oder dass ihr in eurem Sinne keine Fortschritte machtet, aber eure Vorstellungen von dem, was gut und was Fortschritt ist, sind äußerst verzerrt." (GmS, Sitzung 541, nach 21.20 Uhr).

"Die Persönlichkeiten befinden sich aber nicht alle auf der gleichen Entwicklungsstufe. Daher gibt es 'höhere' Lehrer und Lehrer für die 'Grundstufe'. ... Denjenigen, die die Ereignisse ihres gerade vergangenen Lebens umkombinieren und neu mischen wollen, auf der Suche nach anderen Wegen, muß Unterricht erteilt werden. In vielen Fällen kommen zu dem oben erwähnten Perfektionismus ein schweres Problem und eine gewisse Starrheit hinzu."

"Probleme, die in diesem Leben ungelöst blieben, werden jedoch in einem späteren Leben gelöst werden müssen. Das gilt aber nicht nur für Selbstmörder."

"Diejenigen, die gründlich begriffen haben, dass die Realität selbstgeschaffen ist, werden es am leichtesten haben."

Suchender
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#2
[url]http://www.nirvikalpa.com/search.php4?quotetext=incarnation&session=0&page=0&book=0&type=0&submit=Search&startrec=30">http://www.nirvikalpa.com/search.php4?q ... tartrec=30[/url]
(Anm.Apis: Der link wurde leider beim Forum-Umzug zerstört.
Es wurde wohl "incarnation" in die Suche nach Seth-Zitaten bei "Nirvikalpa" eingegeben:
http://www.nirvikalpa.com)
http://www.nirvikalpa.com/search.php4?qu...ble=quotes


Euer System ist nicht das elementarste aber eines der elementarsten, und auf seine Weise macht sich das Innere Selbst mit gewissen fundamentalen Fakten vertraut. Es verschafft sich selbst also eine große Vielfalt von Umgebungen in verschiedenen Reinkarnationen, mit Problemen unterschiedlicher Art und verschiedenen Verhältnissen.
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#3
Guten Morgen Apis,

Apis schrieb:"Wie schon erwähnt ist das Erdendasein eine Ausbildungszeit. Trotzdem wäre es mir lieb, wenn ihr eure herkömmlichen Vorstellungen von Fortschritt vergessen könnt.
Vorstellungen von gut, besser am besten sind beispielsweise irreführend. Ihr lernt, soweit wie möglich zu s e i n. In einem gewissen Sinne lernt ihr, euch selbst zu erschaffen. Während ihr dies im Laufe des Reinkarnationszyklus bewältigt, stellt ihr eure Hauptfähigkeiten auf das physische Leben ein, entwickelt menschliche Qualitäten und Charaktereigenschaften und erschließt eine neue Tätigkeitsdimension. Das bedeutet nicht, dass das Gute nicht existierte, oder dass ihr in eurem Sinne keine Fortschritte machtet, aber eure Vorstellungen von dem, was gut und was Fortschritt ist, sind äußerst verzerrt." (GmS, Sitzung 541, nach 21.20 Uhr).

Wenn ich so das gesperrt gedruckte Wort in diesem Zitat lese, dann denke ich, daß du den Sinn in Deinem Avatar (JUST BE) doch schon ganz gut erfasst hast. :)

Aber natürlich erwartest du hier detailliertere Antworten, da ein gewisser Perfektionismus deinerseits nicht zu übersehen ist ;)


Apis schrieb:"Die Persönlichkeit selber ist 'wohlbehalten', während bestimmte Teile von ihr sich mit ungelösten Problemen auseinandersetzen und auf diese Weise Energien abreagieren."

Auch ohne Gespenster zu assoziieren, mußte ich bei diesem Zitat schmunzeln und an meine Maus denken, mit der ich Energien abreagiere ;)

Für mich ist die Astrologie ein sehr hilfreiches Medium, um mich mit dem Sinnrahmen dieser Inkarnation zu befassen. Das gibt mir eine gewisse Orientierung.

Bei der Beantwortung der Frage zur Lebensaufgabe kann dir im Detail, abgesehen von oben erwähnter Aufgabe zu S e i n , m.E. kein anderer helfen, weil es da in sehr individuelle Bereiche geht und da kann man entweder in sich gehen und versuchen dem eigenen roten Existenzfaden auf die Schliche zu kommen, oder nahestehende Menschen und Beziehungspartner können einem vielleicht bestimmte Aspekte davon spiegeln.

Jetzt muß ich erst mal meine Kinder in die Kita bringen.

Schön, daß Du soviel drängende Fragen aufwirfst, das belebt das Forum und gibt Denkstoff.

Liebe Grüße

Kashi

P.S.: Bin ja ganz erstaunt, daß Seth Begriff wie "Fehlurteile" und "Fehler" verwendet, aber die sind ja auch unterstrichen und somit wohl etwas anders gemeint. Konnte mich jedenfalls garnicht mehr an solche Aussagen erinnern. Kann es sein, daß der gute Seth mit zunehmender Bücheranzahl lösungsorientierter geworden ist und weniger den Begriff des "Problems" verwendet, oder bilde ich mir das ein und habe erfolgreich selektiv wahrgenommen?
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#4
@ Gilla

Oh je, muß ich wieder mühsam meine Englisch-Kenntnisse üben,
doch nein, find' ich die Übersetzung gleich - im Regal dort drüben.

Schnell aufgeschlagen und nachgedacht,
gefunden und - fünf mal gelacht.

Die 931 ist sehr gut,
nur Fragen sie verheißen tut...

:lol: :lol: :lol:
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#5
Liebe Kashi,

die "belebende" Wirkung scheint nur bei Dir und Gilla zuzutreffen, die anderen Stammteilnehmer im Forum sind schon fündig geworden :P

Ja, wenn man die Sinnsuche unbedingt analysieren und perfektionieren will, dann reicht einem das eben nicht aus. ;) So BIN ICH.

Zitat:Jetzt muß ich erst mal meine Kinder in die Kita bringen.
Auch darin steckt eine sehr gute Antwort: die eigene Familie als Lebensaufgabe, und nicht gerade die kleinste - deswegen hast Du es geschrieben. Just be. :lol:

Detailfragen für mich muß ich mir selbst beantworten. Klar.
Aber es scheint doch einige wichtige Grundmuster zu geben, die alle angehen.

Aus den von mir mühsam herausgefummelten Zitaten ergeben sich aber ganz zwanglos weitere Denkansätze.
Nur die Unterstreichungen sind von mir, wie oben geschrieben.
Das sind ansonsten alles übersetzte Wörter aus Seth-Zitaten!
Nur habe ich sie gesucht und markiert, um zu zeigen, was Du unten im P.S. als Grundlage von "lösungsorientierter" schreibst:

Man kann für sich selbst Fehlurteile finden und sie später korrigieren.
Man kann Fehler machen.
Man kann ungelöste Probleme haben.
Man kann eine Selbstprüfung machen.
Man kann eine Ausbildungszeit absolvieren.
Man kann eine Entwicklungsstufe betreten.
Man kann voranschreiten.
Man muß Unterricht erteilt bekommen.
Man kann Perfektionismus übertreiben :shock: das trifft mich :shock:
Man kann begreifen, daß Realität selbstgeschaffen wird, um es leichter zu haben.

Es kommt Seth nicht so darauf an, wie man "weiterkommt", ja , er negiert sogar den Begriff "Fortschritt". Weil uns die Weite der Perspektive fehlt. Wir sehen das wohl zu eng und zu starr. Wie könnte man das weiter und flexibler sehen?

Ist schon jemandem aufgefallen, dass wir für solche Fragen eigentlich nur die bekannten "10 Gebote" zur Verfügung haben? Die sind gut. Aber fällt jemandem etwas anderes, vernünftiges als Grundmuster zur Orientierung ein?

Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#6
Hallo Gilla,

habe gerade erstmals Nirvikalpa besucht.

Das ist ja wirklich genial, wie man dort nach Zitaten suchen kann.

Außerdem kann man ja auch nach Ken Wilber u.a. suchen.

Wirklich ein Superlink!

(Sorry Apis, für den kleinen Abschweifer :? , aber macht ruhig weiter im Thema, mußte das nur an dieser Stelle kurz loswerden)

Liebe Grüße

Kashi
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#7
8)
Na ja, keine Panik, bleibt ruhig auf dem Sofa liegen, [Bild: g030.gif]
ich hab' noch mal eine wichtige Aussage gefunden: ;)

"Im Laufe eurer Reinkarnationsleben erweitert ihr euer Bewusstsein, eure Ideen, eure Wahrnehmungen, die Skale eurer Werte. Ihr befreit euch von selbstauferlegten Einschränkungen und wachst spirituell, indem ihr lernt, von einengenden Vorstellungen und Dogmen abzurücken. Die Geschwindigkeit, mit der ihr lernt, hängt jedoch allein von euch selber ab. Eine begrenzte, dogmatische oder starre Interpretation von Gut und Böse kann euch aufhalten."... (GmS, Sitzung 550)
[Bild: m025.gif]

:mrgreen:

:mrgreen:

:mrgreen:

(Wird zwar fast ein Monolog, auch noch mit geliehenen Wörtern, aber was soll's - ich bin ja normalerweise als sehr kommunikativ bekannt 8) :lol: )

Sich selbst beantwortender
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#8
@ Kashi

Jetzt wollte ich Dich schon loben für Dein kurzes, prägnantes posting heute morgen, jetzt vergeigst Du es mit einem OT :(

Ist schon in Ordnung, Hauptsache jemand liest meinen Kram. ;) :P :lol:

Huch, habe ich jetzt etwa schon Geltungsbedürfnis? :oops: :shock:

Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#9
Hallo Apis,

Apis schrieb:Huch, habe ich jetzt etwa schon Geltungsbedürfnis? Embarassed Shocked

Und wenn schon, was wäre das Problem daran, abgesehen von evtl. veralteten GS, daß man das nicht haben darf.
Die Leute, denen jegliches Geltungsbedürfnis abgeht sind eher stille Leser im Forum und bringen als solche deutlich weniger geistigen Schwung in den Laden.
Außerdem willst du ja nicht alleine gelten sondern lockst auch andere aus der Reserve.

Wahrscheinlich wäre es dir lieber, wenn ich auf deine eher inhalts- und gedankenschwangeren Äußerungen eingehen würde. 8)

Zitat:Man kann für sich selbst Fehlurteile finden und sie später korrigieren.
Man kann Fehler machen.
Man kann ungelöste Probleme haben.
Man kann eine Selbstprüfung machen.
Man kann eine Ausbildungszeit absolvieren.
Man kann eine Entwicklungsstufe betreten.
Man kann voranschreiten.
Man muß Unterricht erteilt bekommen.


Ein Perfektionist bin ich übrigens auch, nur daß ich mich damit eher behindere als fördere, deshalb versuche ich auch mittlerweile eher den Begriff "Fehler" zunehmend aus meinem Wahrnehmungsfokus rauszuhalten oder umzuformulieren. Man könnte sie z.B. auch als Experiment oder Versuch mit unerwartetem bzw. überraschendem (im Idealfall lehrreichen) Resultat bezeichnen.

Die Formulierung "Man kann" ist jedenfalls schonmal gut, da sie kein "Müssen" impliziert.

Hinsichtlich des Voranschreitens denke ich, daß das immer der Fall ist. Selbst Phasen, wo ich das Gefühl hatte, auf der Stelle zu treten erwiesen sich im Nachhinein rückblickend als Voranschreiten oder Entwicklungsschritte, nur auf subtilerer Ebene.

Wie meinst du das, daß man Unterricht erteilt bekommen muß?
Da störe ich mich etwas an dem "muß". Das ist doch etwas, was man ohnehin ständig bekommt ob nun bewußt oder nicht oder wachend oder schlafend.

Liebe Grüße

Kashi
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#10
Hallo Apis,

habe mich nun doch mal kurz aus der Horizontalen in die Sitzposition erhoben, um darauf aufmerksam zu machen, daß es mit den persönlichen Aufgaben und den noch zu erledigenden Aufgaben anderer Inkarnationen keineswegs getan ist :mrgreen: . Auch das Kollektiv (z.B.) des Landes, in das wir uns gebeamt haben, fordert seinen Tribut:

Zitat:In vielen Fällen ist es der Fehler der Persönlichkeiten selbst, bis zu welchem Grad Länder auf verschiedene Weisen entwickelt oder unterentwickelt sind. Viele Persönlichkeiten ziehen es vor, in angenehm gemäßigte oder warme Klimazonen wiedergeboren zu werden. Oftmals kommen sie aus solch eigennützigen Gründen in angenehmen Klimazonen und in Ländern zusammen, in denen die politische Situation ungefährlich ist. ...
-.-.-
wie z.B. Deutschland [Bild: n010.gif]
-.-.-
...
Die Probleme, die ein Land bewältigen muss, repräsentieren lediglich die Probleme, die von den innewohnenden Persönlichkeiten für sich selbst gestellt worden sind und das Land stellt nur den Rahmen für solche Aktivitäten dar. Es besteht ein enges Band zwischen Reinkarnationszyklen und. geschichtlichen Perioden der Erde, über das wir später sprechen werden. Manchmal, jedoch nicht immer, werden Persönlichkeiten, die eine bestimmte Erfahrung brauchen, in ein bestimmtes Land oder eine bestimmte menschliche Rasse hineingeboren.
(Die Frühen Sitzungen, Bd.1, Stzg.32)

Unabhängig davon bin ich nach wie vor der Meinung, daß es möglicherweise zwar für das eine oder andere Individuum die eine große Lebensaufgabe gibt, die alles andere in den Schatten stellt, im "Normalfall" aber wohl eher viele kleinere und größere Aufgaben anstehen, da dadurch das Leben interessanter und vielseitiger wird.

Hier ein Beispielchen für solch kleine Aufgaben:
Zitat:("Seth, warum tritt von Zeit zu Zeit in meinem rechten Ohr ein Rauschen auf?")
Durchgang durch Ängste verstopft.
("Was für Ängste?")
Wenn Ängste vorhanden, findet sich immer irgendeine Begründung. Angst ist das Problem, nicht Ängste.
("Hat Jane Nebenhöhlen-Probleme?")
Ja. Alter Versuch, die Welt auszuschließen, das Gleiche gilt für ihre Augen und dein Ohr. Heuschnupfen ebenfalls ein Symptom der Verweigerung der Welt, früher.
("Okay, das begreifen wir; aber was können wir jetzt gegen solche Dinge tun?")
Ihr tut bereits etwas.
(Gratis)
Krankheit ist Resultat von teilweisem Misslingen, den Geist richtig zu materialisieren. Vertust der Kontrolle über Materie, wenn der Geist müde ist.
(Die Frühen Sitzungen, Bd.1, Stzg.7)

Hier sind m.E. gleich 2 Aufgaben aufgezeigt, die zwar individuell sind, doch vermutlich den größten Teil aller Individuen betreffen:
1. Thema = Angst -> leben mit der Angst oder angstfrei leben durch inneres Urvertrauen.
2. Thema = Konzentration mit gleichzeitiger Rücksicht auf die körperlichen Belange, um den Geist richtig zu materialisieren, d.h. Kontrolle über die Materie zu behalten.

Und als kleinen Trost ein weiteres Seth-Zitat (aus dem gleichen Buch, jedoch Stzg.9), das zeigt, daß die Wesenheit auch ein wenig zur Erfüllung unserer Aufgaben beiträgt ;) :
Zitat:Das Bewusstsein wird sich auf eurem Planeten erweitern, geradeso wie es sich auch bei jenen erweitern wird, die eure Ebene verlassen. In Zukunft wird der Bewusstseinsbereich dermaßen erweitert sein, dass alle Persönlichkeits-Fragmente, abgespaltenen Persönlichkeitsbilder und sogar alle individuellen Fragmente noch folgender Inkarnationen mühelos deutlich erkannt werden können. Dies ist die Richtung, auf welche die Evolution eures Planeten zusteuert, aber natürlich in ihrem üblichen, langsamen Trott.

In der Zwischenzeit werden sich die Wesenheiten, wenn ihre Inkarnationen auf dem Planeten Erde vollendet sind, sowieso auf dieses Ziel hinbewegen. Auf alle Fälle werden zu dem Zeitpunkt, an welchem dieses Ziel auf der irdischen Ebene erreicht wird, jene, die schon nicht mehr auf ihr weilen, sich in einer Art und Weise entwickelt haben, von der auch ich nur zu träumen vermag.

Und nun werde ich mich kurzfristigst wieder in die Liegeposition begeben :P

Liebe Grüße
Hologramm
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#11
danke Apis,
für Deine tollen Fragestellungen und für die aufhellenden Antworten, die durch Deine Fragen herbeigerufen werden.
Kashi, Du hast bei mir einen Stein ins Rollen gebracht, durch Deine Wortgabe, dass Du anstelle etwas als "Fehler" zu bezeichnen, den Begriff "Experiment" verwendest - das löst in mir total befreiende Gefühle aus! Mir zu sagen: o.k. - ich habe mit ......experimentiert.....Danke!
Hologramm, danke für die Seth-Zitate und für Deine - wie immer
sehr das eigene Denken in Fluss-bringenden Worte.

Ich verstehe unsere vorrangige Lebensaufgabe so, dass wir lernen, erfahren wollen, wie es wirklich ist "in großer Freude, Begeisterung und mit unbegrenzten Spielräumen, zu erschaffen, was nach Ausdruck
drängt!
In mich hinein-hören, hinein-spüren oder an den sichtbaren Nöten ganz praktisch erkennen, WAS durch mich hervorgebracht,

in eine neue Form gebracht, geboren werden will. Ich stelle mir selbst gerne die Frage: Welche Becher meines Lebens wollen gefüllt werden?

In welche Erfahrungen ZIEHT "ES" mich, WAS fasziniert mich, WAS will mich locken, um mich werben?

Und damit verbunden lasse ich mich auf das große Abenteuer Bewußtwerdung ein - mein Bewußtsein öffnen für die BeREICHe, die mich locken, faszinieren, anziehen ....

um dort als die Person, die ich jetzt bin, heimisch, vertraut zu werden,
mich in diese Bereiche hinein zu manifestieren.

Und jedesmal, wenn dies gelingt, ist dies ein Fest für meine Wesenheit, für die vielen reichen, bunten, weisen, mitfühlenden, heilenden,
unerschöpflichen, fragenden und antwortenden Gestalten meines Seins
und für
Alles Was Ist.

Ich bin davon überzeugt, dass IMMER, wenn mir eine Erfüllung gelingt, der Wohlklang dieses Zustandes sich allem Seienden mitteilt,
es ist meine Gabe an Alle und Alles.

Aber auch wenn ich frage - reist diese Frage mit ihrem Klang durch die Universen oder
wenn ich experimentiere.......

Anna
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#12
Hallo Anna,

das hast du sehr schön ausgedrückt!

Liebe Grüße

Kashi
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#13
Schönen guten Morgen in die Runde :)

Aus meiner ganz persönlichen Sicht finde ich es sehr hilfreich für mich zu unterscheiden, worauf ich das beziehe, was ich meine, also auf welches Konzept und jedes Konzept erschafft für sich einen ganz speziellen Erlebensraum, in den wir uns hinein fokussieren können oder aber auch woanders hin.
Zwei der Erlebensräume auf der Erde sind der der Kooperation, der vom Erlebensraum mit dem Konzept der Konkurrenz überlagert wird, so wie man über irdendwas ein Kleid zieht.

Viele Menschen (es gibt schon eine ganze Menge, für die das nicht mehr zutrifft) sind nur im Sinn der Konzepte der Konkurrenz erzogen worden und alle Gefühlsmuster und Vorstellungen bleiben in diesem Konzept zentriert. Sie entstehen durch die Annahme und Identifikation mit dem Konzept.

Als einen Umweg würde ich es bezeichnen, wenn mensch bewusst gegen seine Intuition und innere Stimme handelt, wenn er die wahrnimmt.

Ein Fehler kann nur innerhalb eines ganz konkreten Wertesystems entstehen. Da gibt es das gesamtgesellschaftliche Wertesystem und jeder hat zusätzlich noch ein ganz individuelles Wertesystem, was ihm die Stabilität in seiner eigenen orientierung ermöglich. Und wir könnten da noch weiter differenzieren.

Wenn wir sehen, was also ein Fehler wäre, dann kann der zum Beispiel durch die humanen Werte vorgegeben werden (z.B. Du sollst nicht töten) oder durch gesellschaftlichen Kontext (z.B. ist es in Mitteleuropa nicht akzeptabel Gilftmüll irgendwohin zu kippen, in Afrika oder Asien gibt es dazu andere Wertevorstellungen) oder in einer Gesellschaftsschicht der Bänker wäre es ein Fehler mit Jogginghosen zur Arbeit zu kommen (für einen Fußballtrainer durchaus nicht) und innerhalb einer Gruppe kann es z.B. verpönt sein roten Nagellack zu tragen und das wird schon als Fehler angesehen.
Das Phänomen des Fehlers ist ja, dass wir uns schuldig fühlen und damit einen Teil von uns ablehnen, weil wir innerhalb des Konzepts der Konkurrenz nur in einer Gruppe mit einheitlichem Wertekonzept angenommen und akzeptiert sein können, wenn wir die Werte der Gruppe nicht verletzen.
Fehler machen bedeutet ja, NICHT WISSEND, dass es anders erwartet wird, etwas zu tun, von dem man annimmt, damit Erwartungen zu erfüllen (nicht aber sich selbst zu leben). Und nicht das anders gewählte Tun ist daran schwierig, sondern die Angst, dafür negativ bewertet zu werden mit der Konsequenz der Ausgrenzung.

Wirkliche Geborgenheit ist was ganz anderes und entspringt dem Erkennen, dass wir in der Welt der Kooperation mit unserem Sein einzigartig ein unverzichtbarer Teil sind.

In dem Moment, wo wir mit dem Fokus aus dem Konzept der Konkurrenz herausgehen und uns in der "Kooperation" zentrieren, erleben wir, dass alles Tun und Fühlen ineinander greift und es sowas wie Schuldgefühle garnicht gibt. Abgesehen davon, dass wir da zwar auch unpraktisch wählen könnten, wenn wir gegen unser innerstes Empfinden entscheiden, gibt es das Phänomen des Fehlers ansich nicht.

Im Erlebensraum der Kooperation geht das anders: Z.B. der Apfelbaum, der nimmt Wasser und Nährstoffe aus dem Boden auf und das ist für den selbstverständlich, dass er das nehmen kann ohne Schuldgefühle zu bekommen, weil er der Erde nichts direkt wieder gibt. Wenn seine Äpfel reif sind, gibt er sie einfach her, weil er selbst damit nichts anzufangen weiß und wählt nicht aus, wer Äpfel bekommen darf und wer nicht oder ob sie verderben oder gegessen werden. Er hätte garnicht die Möglichkeit seine Werterfüllung daran festzumachen, dass besonders viele Leute durch ihn keinen Hunger mehr haben (das wäre ein Gedanke aus dem Konzept der Konkurrenz).
Die Werterfüllung entsteht daraus, der inneren Begeisterung für das eigene Sein zu folgen und das zu tun, was ihm(uns) wesenseigen ist. Nagut, ein Apfelbaum hat da nicht soviel Spielraum wie wir, aber die Begeisterung die eigene Energie für diese ureigene Aufgabe einzusetzen fühlt sich da genauso an wie bei uns.

... und was Reinkarnationen angeht (weil ich da einen kleinen Einblick bei mir habe) - nicht ein Tun im Sinne des oben beschriebenen Fehlers ist dort ein Fehler, sondern ich denke mir, wenn eine Persönlichkeit bewusst gegen besseres Wissen (damit meine ich nicht Fachwissen, sondern Erkenntnis des eigenen Wesens) lebt, dann wäre das unpraktisch.
Manche Erkenntnisse können garnicht innerhalb eines Lebens gefunden werden, weil die in dem Punkt, in dem die Erkenntnis möglich wäre öfter mit Tod enden. ...

@Apis - wie Du Dir das denkst, das Du in Kooperation mit anderen Existenzen von Dir "was auch immer" erledigen willst, ist mir echt schleierhaft. Und warum willst Du das?
Dass Du in Kenntnis und Mitfühlen mit Deinen anderen Existenzen zu ganz anderen Erkenntnissen kommt, ist da vermutlich nicht gemeint, oder?

Viele Grüße
Ute
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#14
Moin Ute,

das kann ich alles gut nachvollziehen. Über Kooperation hatte ich auch schon mal irgendwo etwas geschrieben, ich meine sogar in Verbindung mit der" natürlichen Ethik".

Liebe Grüße

PALE
CARPE DIEM
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#15
Liebe Kashi,

nein, nein, Geltungsbedürfnis trifft es nicht wirklich. Es geht mir um Erkenntnis von Zusammenhängen – und wenn da nicht zackig und prompt drei Antworten von den Seth-Profis im Forum kommen, dann werde ich eben leicht ungeduldig. ;) Liegt nur an meiner Erwartungshaltung, die bisher aber meistens sogar übertroffen wurde :D Alles nicht schlimm, gute Antworten brauchen eben ihre Zeit! Herausfordernd fragen und aus der Reserve locken, das macht schon Spass :lol:

Fehler ist ein Begriff der Polarität, was ist eigentlich das Gegenteil :?:

Es ist mir schon klar, dass die Formulierungen in den genannten Textstellen nicht unbedingt Seth's Sichtweise darstellen. Fehler ist wohl aus seiner Sicht nur manchmal Umweg oder Experiment. Und es ist schon enorm beruhigend, in letzter Konsequenz und aus erweiterte Sicht keine Fehler begehen zu können, nur aus individueller Sicht und eigener Bewertung.
Da fällt mir natürlich gleich wieder Dein sehr guter Spruch von den Ortskenntnis erhöhenden Umwegen ein. Ein ähnlicher lautet: "Na ja, macht nichts, beim zweiten Mal geht's dann schneller..."

So gesehen passt auch der Begriff "Perfektionismus" gut hierher. Den gibt es nicht, weil er immer persönlich und zeitlich bewertet und gefärbt ist: was heute von der Mehrheit anerkanntermaßen "perfekt" funktioniert (z.B. der Individualverkehr mit Verbrennungsmotoren), kann sich in kürzester Zeit als Unfug herausstellen und letztlich als in die Hose gegangenes Experiment, gemeinhin auch Fehler genannt. Der "Fehler" war eigentlich nur die falsche Sichtweise zur falschen Zeit oder der mangelnde Entwicklungsstand. Wenn wir das so sehen wollen, dann kommen wir wieder dahin, uns für unser "Spatzenhirn", unseren "beschränkten Blick" und unsere alltäglichen "Dummheiten" schuldig fühlen zu müssen und uns für unser Dasein entschuldigen zu müssen.
Dagegen wehrt sich Seth vehement.
Meiner Meinung nach zu Recht.
Das kann auch nicht sein, denn so werden dann wirklich Massen gefügig gemacht, siehe die Religionsvorgaben im Mittelalter. Wer Aufgaben und Fragen (und Fehler :shock: ) erwartet, der wird auch welche gestellt bekommen...

Auch ich habe das deutliche Gefühl, dass ich auch in ruhigeren Phasen gut "voranschreite", eher schon "vorangeschoben" werde :idea:

"Fehler" scheint dabei wirklich nur zu sein, wider besseres Wissen, im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte aufmerksam, bewußt und absichtlich gegen seine innere Stimme zu handeln. Damit entfernt man sich von sich selbst und handelt nicht mehr im Einklang mit sich selbst und dann wohl auch nicht mehr kooperativ :idea:

Dass Dich das "Muß" stört, dafür kann ich nichts. Frag Seth, der hat es hier an dieser Stelle geschrieben. Ist vielleicht eher ein durch die Wesenheit sich selbst auferlegtes "Muß", wer weiß?

Gut, dann wär' ich jetzt so weit. Ich würde mich auf das Experiment einlassen, dass es eigentlich keine Fehler und nichts falsch zu machen gibt, und daher das tun, was ich selbst für richtig halte. Mache ich im Grunde schon immer, denn ich würde mich bei Allem wieder genau so entscheiden, wie ich es bisher gemacht habe. Meine Gesamtwesenheit, die Gesellschaft und Alles-was-ist werden schon korrigierend eingreifen, wenn etwas total schief läuft.

Das ist dann "Urvertrauen", oder? Schon wieder Angst abgebaut!

Vertrauender
Apis

P.S.: Ihr habt Recht, anna ("Experiment" sagte doch Kashi 8) , he, he) Hologramm und Ute, danke für super-geniale Beiträge, Antwort kommt später (bzw. ist oben z.T. schon enthalten???)
Ich überlege gerade, wie sich annas wunderschöne Lebenshaltung in einen (beruflichen?) Alltag integrieren lassen könnte...ein echtes Gesamtkunstwerk ;)
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#16
Hologramm schrieb:Hallo Apis,

habe mich nun doch mal kurz aus der Horizontalen in die Sitzposition erhoben, um darauf aufmerksam zu machen, daß es mit den persönlichen Aufgaben und den noch zu erledigenden Aufgaben anderer Inkarnationen keineswegs getan ist :mrgreen: . Auch das Kollektiv (z.B.) des Landes, in das wir uns gebeamt haben, fordert seinen Tribut:

Zitat:In vielen Fällen ist es der Fehler der Persönlichkeiten selbst, bis zu welchem Grad Länder auf verschiedene Weisen entwickelt oder unterentwickelt sind. Viele Persönlichkeiten ziehen es vor, in angenehm gemäßigte oder warme Klimazonen wiedergeboren zu werden. Oftmals kommen sie aus solch eigennützigen Gründen in angenehmen Klimazonen und in Ländern zusammen, in denen die politische Situation ungefährlich ist. ...
-.-.-
wie z.B. Deutschland [Bild: n010.gif]
-.-.-
...
Die Probleme, die ein Land bewältigen muss, repräsentieren lediglich die Probleme, die von den innewohnenden Persönlichkeiten für sich selbst gestellt worden sind und das Land stellt nur den Rahmen für solche Aktivitäten dar. Es besteht ein enges Band zwischen Reinkarnationszyklen und. geschichtlichen Perioden der Erde, über das wir später sprechen werden. Manchmal, jedoch nicht immer, werden Persönlichkeiten, die eine bestimmte Erfahrung brauchen, in ein bestimmtes Land oder eine bestimmte menschliche Rasse hineingeboren.
(Die Frühen Sitzungen, Bd.1, Stzg.32)

Unabhängig davon bin ich nach wie vor der Meinung, daß es möglicherweise zwar für das eine oder andere Individuum die eine große Lebensaufgabe gibt, die alles andere in den Schatten stellt, im "Normalfall" aber wohl eher viele kleinere und größere Aufgaben anstehen, da dadurch das Leben interessanter und vielseitiger wird.

Hier ein Beispielchen für solch kleine Aufgaben:
Zitat:("Seth, warum tritt von Zeit zu Zeit in meinem rechten Ohr ein Rauschen auf?")
Durchgang durch Ängste verstopft.
("Was für Ängste?")
Wenn Ängste vorhanden, findet sich immer irgendeine Begründung. Angst ist das Problem, nicht Ängste.
("Hat Jane Nebenhöhlen-Probleme?")
Ja. Alter Versuch, die Welt auszuschließen, das Gleiche gilt für ihre Augen und dein Ohr. Heuschnupfen ebenfalls ein Symptom der Verweigerung der Welt, früher.
("Okay, das begreifen wir; aber was können wir jetzt gegen solche Dinge tun?")
Ihr tut bereits etwas.
(Gratis)
Krankheit ist Resultat von teilweisem Misslingen, den Geist richtig zu materialisieren. Vertust der Kontrolle über Materie, wenn der Geist müde ist.
(Die Frühen Sitzungen, Bd.1, Stzg.7)

Hier sind m.E. gleich 2 Aufgaben aufgezeigt, die zwar individuell sind, doch vermutlich den größten Teil aller Individuen betreffen:
1. Thema = Angst -> leben mit der Angst oder angstfrei leben durch inneres Urvertrauen.
2. Thema = Konzentration mit gleichzeitiger Rücksicht auf die körperlichen Belange, um den Geist richtig zu materialisieren, d.h. Kontrolle über die Materie zu behalten.

Und als kleinen Trost ein weiteres Seth-Zitat (aus dem gleichen Buch, jedoch Stzg.9), das zeigt, daß die Wesenheit auch ein wenig zur Erfüllung unserer Aufgaben beiträgt ;) :
Zitat:Das Bewusstsein wird sich auf eurem Planeten erweitern, geradeso wie es sich auch bei jenen erweitern wird, die eure Ebene verlassen. In Zukunft wird der Bewusstseinsbereich dermaßen erweitert sein, dass alle Persönlichkeits-Fragmente, abgespaltenen Persönlichkeitsbilder und sogar alle individuellen Fragmente noch folgender Inkarnationen mühelos deutlich erkannt werden können. Dies ist die Richtung, auf welche die Evolution eures Planeten zusteuert, aber natürlich in ihrem üblichen, langsamen Trott.

In der Zwischenzeit werden sich die Wesenheiten, wenn ihre Inkarnationen auf dem Planeten Erde vollendet sind, sowieso auf dieses Ziel hinbewegen. Auf alle Fälle werden zu dem Zeitpunkt, an welchem dieses Ziel auf der irdischen Ebene erreicht wird, jene, die schon nicht mehr auf ihr weilen, sich in einer Art und Weise entwickelt haben, von der auch ich nur zu träumen vermag.

Und nun werde ich mich kurzfristigst wieder in die Liegeposition begeben :P

Liebe Grüße
Hologramm

Liebes Hologramm,

super Beitrag, ich zitiere ihn komplett nochmal, weil er so wichtig ist, wunderschöne Zitate, vielen Dank dafür, aus denen man erkennen kann, dass es eben doch zumindest Aufgaben geben kann, die man vielleicht nicht oder nicht vollständig erfüllen wird.

Der Begriff "Aufgabe" wäre demnach der gemeinsame Nenner, oder?
Lassen wir den "Fehler" mal sausen :lol:

Woher weißt Du eigentlich schon wieder von meinem Rauschen im rechten Ohr und meinem Heuschnupfen :oops: :shock: :?: :D

Liebe Grüße
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#17
Liebe Ute,

ich hatte gehofft, von Dir eine Antwort zu erhalten. Dankeschön.
Ich denke noch über Deinen Beitrag nach, vorab daher nur ganz kurz:

Wenn es um Aufgaben zur Erweiterung des Bewußtseins der (Gesamt-)Wesenheit geht, dann kann jeder Teil der Wesenheit, jede Inkarnation, dazu beitragen. Wenn es eine Inkarnation nicht schafft, aus welchen Gründen auch immer, dann könnte eine andere das übernehmen.

Stand so deutlich nicht drin. ;)
Das war mein Ausgangspunkt.
Damit einverstanden? Oder nicht?

Liebe Grüße
Apis
JUST BE - πάντα ῥεῖ

"When you perform some task without effort and take joy in the task, you will have some slight idea of All That Is." (ESP,Mai 26 1970)
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#18
Lieber Apis,

brauchst Du wirklich meine Zustimmung? ;)

Apis schrieb:Wenn es um Aufgaben zur Erweiterung des Bewußtseins der (Gesamt-)Wesenheit geht, dann kann jeder Teil der Wesenheit, jede Inkarnation, dazu beitragen. Wenn es eine Inkarnation nicht schafft, aus welchen Gründen auch immer, dann könnte eine andere das übernehmen.

Was soll denn "wenn es eine Inkarnation nicht schafft" genau bedeuten? Du bewertest das aus meiner ganz persönlichen Sicht zu konzeptbezogen.

Stell Dir vor, Du wärest Inquisitor: Dein ganzes vollkommen ausgerichtetes Bestreben ist es Menschen zu quälen, zu zerstören und deren Körper zu zermatschen, die Dir nicht recht geben, um deren Seelen habhaft zu werden. Aus dieser eisenharten Umklammerung eines akzeptierten Konzepts kommst Du erst heraus im Angesicht des Todes. Genau dann wird nämlich das Konzept gesprengt und Du erlebst nach einem Leben voller Gewalt über andere Menschen eine irrsinnige, unausweichliche Ohnmacht angesichts der Erkenntnis, dass Du nicht eine Seele hast bezwingen können und erkennst Deine unfassbare Schuld.

Würdest Du das jetzt als "nicht geschafft" bezeichnen?

Sorry, wenn ich Dich ein bißchen provozieren mag mit dieser Übersteigerung, die allerdings durchaus Realität hat.

Viele Grüße, Ute
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#19
Mir ist grad noch etwas eingefallen.

Lieber Apis, wenn Du einen Wegweiser suchst, um Dich im Erlebensraum der Kooperation fokussiert zu fühlen, probiere doch mal folgendes:
Schmiere Dir ein Brot mit Deiner liebsten Lieblingsmarmelade (in der Hoffnung, Du liebst Marmeladenbrot genauso sehr wie ich). Dann iss das Brot und fühle bei jedem Bissen, jedem Krümel, jedem Hauch Marmelade ganz genau, wie sich das Brot und die Marmelade danach sehnt, Deine Geschmacksknospen zu erfreuen.

Mir ist klar, das das völlig durchgeknallt klingt, aber es funktioniert!
Viel Freude beim Genießen und Begehren und beim begehrt werden von allem, was Dich umgibt :oops:

:D Herzlichst Ute
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#20
Hallo Ute

sorry das ich kurz dazwischen funke.
Zitat:Schmiere Dir ein Brot mit Deiner liebsten Lieblingsmarmelade (in der Hoffnung, Du liebst Marmeladenbrot genauso sehr wie ich). Dann iss das Brot und fühle bei jedem Bissen, jedem Krümel, jedem Hauch Marmelade ganz genau, wie sich das Brot und die Marmelade danach sehnt, Deine Geschmacksknospen zu erfreuen.

Mir ist klar, das das völlig durchgeknallt klingt, aber es funktioniert

wieso durchgeknallt?
Ist das herrlichste was man erleben kann. Genießen und genossen zu werden![Bild: 25.gif]

Genußvollen Tag euch allen
Magret
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#21
Apis schrieb:Der Begriff "Aufgabe" wäre demnach der gemeinsame Nenner, oder?
Lassen wir den "Fehler" mal sausen :lol:
Apis
Einverstanden - obwohl sich bei mir bei dem Begriff "Aufgabe" irgend etwas fast verknotet. Er ist halt, spätestens von der Schulzeit an, eng verbunden mit den Begriffen "Pflicht", "Fehler", "Bewertung z.B.durch Zeugnisse (Schule + Arbeitgeber)", "tun 'müssen', was andere für richtig halten", "die eigenen Wünsche und Vorstellungen von Richtigkeit sind unwichtiger" etc.

ABER ich wüßte nicht, welcher Begriff statt dessen gewählt werden könnte :( . (Welche Schwierigkeiten wird Seth erst gehabt haben, wenn er Dinge und Zusammenhänge erklären wollte, von denen wir keine Ahnung haben.) Insofern habe ich auch keinen anderen Vorschlag. Also bleibts bei den "Aufgaben" ;) .

Apis schrieb:Woher weißt Du eigentlich schon wieder von meinem Rauschen im rechten Ohr und meinem Heuschnupfen :oops: :shock: :?: :D
Apis
:lol: ich wußte das natürlich nicht, als ich das Zitat herausgepopelt habe. Doch als ich den Text einfügte und nochmals durchlas, mußte ich grinsen, weil ich mir vorstellte, daß Du möglicherweise manchmal Rauschen im Ohr hast oder evtl. Heuschnupfen. :D .

Übrigens habe ich auch manchmal Rauschen im Ohr, jedoch im linken. Und anstelle von Heuschnupfen habe ich immer wieder mal Nebenhöhlenprobleme. :oops: :D

@ Ute

Bei Deinem sehr interessanten Beitrag von Fr 31 Aug, 2007 09:46, sind die Differenzierungen sehr schön herausgearbeitet. Dein Beispiel mit dem Apfelbaum ist wirklich gelungen!

Nur bei dem Punkt "Fehler machen bedeutet ja, NICHT WISSEND, dass es anders erwartet wird, ..." bin ich etwas zögerlich mit der Zustimmung. Können "Fehler" nicht auch durch Ungeschicklichkeit, mangelnde Übung, Überforderung, mangelnde Konzentration, Hast etc. (und manchmal auch, weil man die eigenen Vorstellungen für die bessere Lösung hält ;) ) zustande kommen, wohl WISSEND, daß es der Andere so und so erwartet?

Im Prinzip spielt es aber keine Rolle, was die "Ursache" eines "Fehlers" ist und ob "wissend" oder "unwissend". Dir ging es bei Deiner Darstellung ja um das Schamgefühl versagt zu haben oder die Angst, negativ bewertet zu werden. Und da stimme ich Deinen Ausführungen voll und ganz zu.

@ Anna

Wunderschön. An Dir ist ein Poet verloren gegangen. Falsch :!: Mit Dir ist ein Poet geboren. Du solltest in diese Richtung aktiv werden.
:goodluck

@ Magret

Ich antworte einfach mal für Ute: Funken und dazwischenfunken ist bei allen Themen ERWÜNSCHT :D

Liebe Grüße
Hologramm
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#22
Hallo Anna,

Zitat:Ich bin davon überzeugt, dass IMMER, wenn mir eine Erfüllung gelingt, der Wohlklang dieses Zustandes sich allem Seienden mitteilt,
es ist meine Gabe an Alle und Alles.

Aber auch wenn ich frage - reist diese Frage mit ihrem Klang durch die Universen oder
wenn ich experimentiere.......

Genau!
Wenn man dies erkennt, man „ruht“ in sich und achtet sogar auf minimalen Gefühlsschwankungen – „schlecht Laune ist unverantwortlich“ - kosmisch gesehen, nicht wahr  :)



Hallo Kashi,

Zitat:z.B. ist es in Mitteleuropa nicht akzeptabel Gilftmüll irgendwohin zu kippen, in Afrika oder Asien gibt es dazu andere Wertevorstellungen)

Oh! Oh! In Mittteleuropa wird nicht akzeptabel Giftmüll irgendwohin zu kippen…aber verkaufen/verschieben !!!
und noch... die selben Firmen die „hier“ dies nicht tuen – tuen doch ihre Filialen in den o. g. Länder + Lateinamerika (hattest Du vergessen es zu erwähnen)... das könnte ich nicht sein lassen  :)
Heuchelei – nicht?



Hallo Apis,

Zitat:Kooperation mit anderen Existenzen

Meine erste bewusste Erfahrung mit „Kooperation mit anderen Existenzen „ war als ich beim Renovierung meiner letzten Wohnung in Deutschland. Das Haus war aus dem Jahr 1896, sehr dunkeln, ohne BZ und gehört dem Stadt... ich war „Sozialfall“.
Als ich die Whg näher betrachtet sprang mir im Kopf das Bild des renovierten Whg. Wünderschön!

Tja! Das war das Ziel und wie sollte den Weg sein?

Ich beschäftigte mich in der Zeit sehr intensiv mit Seth.

Also, ich bat meinem Wesen die „erlernte handwerkliche Fähigkeiten alle meinen Selbts“ mir zur Verfügung zu stellen- (Falls mein Deutsch zu schlimm ist – könntet ihr mich gern korrigieren :-) )

Ich begann immer die Arbeit mit „ich bin in Harmonie mit dem Universum“ ... ich glaube ich fiel in Trance, denn es wurden Stuckdecken wiederhergestellt, Wände repariert, Holzboden abgeschliefen... es wurde aus eine nicht vermittelbare Whg – für mich ein Palast!
Es hat toll geklappt...

Und jetzt brauche ich dringend die Tipps meinen „wirtschaftlichen/Managers Selbsts“!

Es fiel mir wieder alles – jetzt – ein...

Apis, vielen Dank auch für diesen Impuls!!!



Hallo Margret,

Zitat:Genießen und genossen zu werden
Es fällt mir sofort ein die Aussage von Marilyn Manson

http://www.marilynmanson.de">www.marilynmanson.de

in einem Interview als er sagte „er fände gut wenn er stürbe gegessen zu werden“... die katholiken trinken auch "symbolisch" das Blut Jesus und essen auch sein Fleisch...

VG

Mila
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#23
Hallo Hologramm,

Hologramm schrieb:Nur bei dem Punkt "Fehler machen bedeutet ja, NICHT WISSEND, dass es anders erwartet wird, ..." bin ich etwas zögerlich mit der Zustimmung. Können "Fehler" nicht auch durch Ungeschicklichkeit, mangelnde Übung, Überforderung, mangelnde Konzentration, Hast etc. (und manchmal auch, weil man die eigenen Vorstellungen für die bessere Lösung hält ;) ) zustande kommen, wohl WISSEND, daß es der Andere so und so erwartet?

Ja, ok, "nicht wissend" ist nicht so zutreffend formuliert. Es sollte eher "nicht mit dieser Absicht" heißen, denn wenn jemand was wegen mangelnder Übung nicht hinbekommt, wollt er doch was anderes.

Viele Grüße, Ute
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#24
Ja, Ute, so paßt es besser und stimmt wieder :D .

@ Apis

Ich komme meinem Widerstreben bei dem Begriff "Aufgabe" auf die Spur. Im landläufigen Sinne bedeutet "Aufgabe" immer etwas, das einem von anderen, also von außen übertragen wurde

Diese Art "Aufgaben", von denen wir hier sprechen, sind uns aber von niemandem aufgetragen oder übertragen worden - bestenfalls ist vom "Familienverband" der Wesenheit dieser Wunsch an uns herangetragen worden und wir haben dem zugestimmt.

Wenn wir uns das an meiner, ach so geliebten, physischen Analogie anschauen, dann könnte das z.B. bedeuten, daß uns vom Rest unserer physischen Familie die Aufgabe des Staubsaugens aufgehalst wurde, die wir auch zähneknirschend erledigen, selbst wenn wir uns wünschten auf dem Sofa zu liegen, und jemand anderes würde diese lästige Tätigkeit erledigen.

In einer ehrlichen Anwandlung wäre uns aber klar, daß wir nicht Staub saugen um des Staubsaugens willen, sondern um damit das Familienziel bzw. unser eigenes Ziel einer sauberen, gemütlichen Wohnung zu erreichen. Wir würden uns bei dieser Gelegenheit auch eingestehen, daß ein anderes Familienmitglied dafür eine andere Tätigkeit erledigt, die uns dadurch erspart bleibt.

Wenn wir das ganze Spiel auf ein Singledasein übertragen, wird es deutlicher. Hier kann es kaum noch als "Aufgabe" betrachtet werden, mit deren Erfüllung wir andere beglücken. Wir können es tun oder wir können es lassen - je nachdem wie wir uns wohler fühlen. Wenn wir es tun, auch wenn ebenfalls zähneknirschend, dann ist unübersehbar, daß wir damit unser Ziel verfolgen eine saubere Wohnung zu haben und unser Bedürfnis nach Behaglichkeit zufrieden stellen. :P

Insofern plädiere ich dafür, den Begriff Lebens-"Aufgaben" durch den Begriff Lebens-"Ziele" zu ersetzen. Mir scheint, daß dabei auch die vielzitierte Floskel "der Weg ist das Ziel" klarer wird ... eine nur zur Hälfte staubgesaugte Wohnung ist sauberer als eine gar nicht gesaugte [Bild: a070.gif] .

Liebe Grüße
Hologramm
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#25
Ich möchte da gern zum "Staubsaugen" oder "Lebensziel haben" einen anderen Aspekt anführen:

Jeder hat schon mal erlebt, dass er aus einer bestimmten Vorstellung und Überzeugung heraus etwas angestrebt hat und es hat nicht geklappt.
Später stellt sich heraus, dass gerade das ein großes Glück war.

Wenn wir die Vorstellung eines Lebensziels an bestimmten abrechenbaren Dingen festmachen, bleiben wir in einem Konzept, das aus meiner Sicht nicht praktisch ist, da wir damit in einem Wertesystem bleiben, das aber nicht dazu passt, inwieweit wir eine wirkliche Erkenntnis aus einem Erleben gewonnen haben.
Und selbst, wenn wir etwas erleben und daraus in einer Existenz keine Erkenntnis gezogen haben, vielleicht nicht einmal die Möglichkeit hatten, eine zu ziehen, bedeutet das im Gesamtzusammenhang aller Existenzen unserer Individualität nicht, dass wir daraus aus einem anderen Blickwinkel keine Erkenntnis ziehen können.

Allerdings finde ich, dass es förderlich ist, wenn wir uns dem Ziel, etwas für unsere Bewusstheit zu tun, verschreiben wollen, wenn wir uns darum bemühen, jedes Gefühl genau zu fühlen und heraus zu finden, wozu das, was wir erleben gut ist - ganz gleich, ob wir es im Erleben grauenvoll finden oder freudvoll.

Viele Grüße, Ute

PS: dazu gibt es doch diese Geschichte mit dem Mann und der Aussage "Nicht ist so, wie es scheint" ... kann ich ja mal suchen gehen und mit anhängen.
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